Controlling heute Rosita Blaha

ICV-Vorstand und Kuratorium tagen gemeinsam

19. Januar 2015

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Ein umfangreiches Arbeitspensum lag am vergangenen Wochenende vor dem Vorstand des Internationalen Controller Vereins (ICV). Bei der Vorstandssitzung am Freitag/Samstag standen u.a. das Reporting 2014 sowie Ziele und Budget 2015, die Vorbereitungen zur Mitgliederversammlung (19.04.) sowie zum 40. Congress der Controller (20./21.04.), der Stand des CMS-Projektes, die Publikationen des Vereins sowie Fragen der weiteren Internationalisierung auf der Agenda.

Am Samstag tagten am Vormittag Vorstand und Kuratorium gemeinsam. Im Mittelpunkt dieser Beratungen standen die Ergebnisse der in enger Zusammenarbeit mit dem ICV entwickelten WHU-Zukunftsstudie des Controllings und die strategische Entwicklung des ICV.

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Internationaler Controller Verein ,

Controller’s e-News Konjunkturumfrage 2015: Erwartungen weiterhin positiv

14. Januar 2015

Gerade hat der Internationale Controller Verein (ICV) seine erste Presseinformation 2015 mit den Ergebnissen der traditionellen Konjunkturumfrage für das begonnene Jahr veröffentlicht.

Der Branchen-Newsletter „Controller’s e-News“ des Internationalen Controller Vereins (ICV) hatte zum Jahreswechsel Controlling-Praktiker in D, A, CH wieder befragt, wie sie die wirtschaftlichen Aussichten ihrer Unternehmen im neuen Jahr bewerten. Rechneten vor einem Jahr 52 Prozent mit einem verbesserten Ergebnis, so sind es derzeit 38%. Nach einem außerordentlich positiven Jahr 2014 erwarten 47 Prozent (2014: 34%) keine Veränderung. Eine Verschlechterung sieht mit 15% nach wie vor nur ein geringer Teil voraus; dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2014 14%) nur minimal verändert.

Hier geht es zur Presseinformation, hier zum kostenlosen Abonnement, hier gibt es Informationen zur Werbung in den Controller’s e-News.

Internationaler Controller Verein, Medienschau ,

“International Work Group” richtet sich neu aus

13. Januar 2015

International Work Group“, der erste internationale Arbeitskreis im ICV, 2011 gegründet als Polnisch-Deutscher AK, befindet sich im Umbruch. Aus beruflichen Gründen musste AK-Leiterin Silke Lehmann ihr Ehrenamt aufgeben. In Abstimmung mit allen Beteiligten, mit Vorstand und zuständiger Regionaldelegierter Dragica Erčulj, erhält der Arbeitskreis einen Nachfolger in der mit zwei Personen besetzten Leitung und wird inhaltlich neu ausgerichtet. Die Zielstellung des internationalen Arbeitskreises erläutert in einem Online-Interview Dr. Herwig R. Friedag, der das Ehrenamt von Silke Lehmann übernommen hat und die International Work Group nun gemeinsam mit Malgorzata Podskarbi führt. Der ICV-Vorstand hat Silke Lehmann für ihre geleistete Arbeit herzlich gedankt.

friedag2014Dr. Herwig R. Friedag auf der ICV-Mitgliederversammlung im Mai 2014. (Bild: Stefan Rumersdorfer/ICV)

Der erste internationale Arbeitskreis des ICV – gestartet als deutsch-polnisches Netzwerk – wird nun neu ausgerichtet. Worum geht es dabei im Kern?

Friedag: In den letzten Jahren haben wir in dem AK immer wieder erlebt, dass es in beiden Ländern – in Polen wie in Deutschland – über die Ländergrenzen hinweg einen Bedarf gibt zu kommunizieren und voneinander zu lernen. Unsere gemeinsame Sprache in Europa ist Englisch, und das wird sie auch im ersten europäischen ICV-Arbeitskreis sein. Wir haben gelernt sprachliche wie kulturelle Barrieren zu überwinden.

Was ist die inhaltliche Ausrichtung des ersten internationale Arbeitskreises des ICV?

Wir alle sind Controller, in einer Welt, die sich verändert hat und weiter verändert. Heutzutage kann man die Methodik des “german controlling” überall in den Universitäten lernen, aber nicht die Praxis! Mehr…

Internationaler Controller Verein

Schon abgestimmt bei der Konjunktur-Umfrage?

9. Januar 2015

In der Weihnachts-Ausgabe haben die “Controller’s e-News” zur Stimmabgabe der traditionellen Konjunktur-Umfrage eingeladen. Wer noch seine Meinung per Mausklick dazu abgeben will, findet die Ausgabe hier im eNews-Archiv. Gefragt ist, welche Erwartungen Contollerinnen und Controller für die wirtschaftlichen Ergebnisse ihres Unternehmens in 2015 haben. Die Ergebnisse veröffentlicht der Internationale Controller Verein alljährlich in einer Januar-Presseinformation (z.B. 2014).

Die Abstimmung beflügeln soll eine damit von den “Controller’s e-News” verbundene Buchverlosung. Mit freundlicher Unterstützung des Verlages Vahlen werden unter den Teilnehmern 3 Exemplare des neuen Buches „big data @ work – Chancen erkennen, Risiken verstehen“ von Thomas H. Davenport verlost. Das Buch soll ein umfassendes Verständnis dafür geben, welche Bedeutung Big Data für Unternehmen zukünftig haben wird. Davenport geht es dabei vor allem darum herauszuarbeiten, zu welchen Erkenntnissen Daten führen können.

Wer also an der Verlosung teilnehmen will, kann das ganz einfach so tun: 1. An der Konjunktur-Umfrage 2015 teilnehmen (dazu hier im eNews-Archiv die Weihnachtsausgabe öffnen und zur Abstimmung scrollen); 2. Eine E-Mail mit dem Betreff „Konjunkturumfrage 2015“ und – für den Gewinnfall – Ihrer Postadresse im Textfeld senden an: presse@controllerverein.de.

(Die kostenlosen “Controller’s e-News” erscheinen zweimal im Monat mit Nachrichten aus dem Internationalen Controller Verein und aus der Controlling-Szene. Wer diesen Service abonnieren will, kann das hier tun. Einzelne Plätze zur Werbung in den eNews-Ausgaben 2015 können außerdem noch gebucht werden. Informationen zu Preisen und Formaten gibt es hier; die Verfügbarkeit freier Plätze bitte hier konkret anfragen.)

Internationaler Controller Verein, Szene

Hohe Anerkennung für Arbeit am Thema Unternehmensnachfolge

17. Dezember 2014

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Auf dem 7. Treffen polnischer Familienunternehmen Ende November in Warschau standen Erfahrungen aus den vergangenen 25 Jahren und wesentliche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft im Mittelpunkt. Zu den prominenten Gästen der Tagung gehörte Prof. Jerzy Buzek, 1997-2001 Ministerpräsident Polens, 2009-2012 Präsident des Europäischen Parlaments.

Eine Kernaufgabe, inzwischen auch in polnischen Familienunternehmen, ist die Regelung der Unternehmensnachfolge. Dieses Thema wird seit einigen Jahren von ICV-Vorstand Dr. Adrianna Lewandowska und ihrem Team bearbeitet. So wurde eine weithin anerkannte Tool-Box für KMUs erarbeitet, die sich rechtzeitig auf das Thema vorbereiten wollen. Prof. Jerzy Buzek hat persönlich Dr. Adrianna Lewandowska zu ihren herausragenden Arbeitsergebnissen gratuliert und dabei betont, wie wichtig diese für Unternehmen in Polen, aber auch in der gesamten EU sind.

Internationaler Controller Verein, Szene

“Einmalig” in Wien: Big Data und Systems Medicine

11. Dezember 2014

Zu einem Vortrag „Systems Medicine“ mit Prof. Dr. Dr. Dr. Felix Tretter lädt das Wiener Bertalanffy Center for the Study of Systems Science am Freitag (19. Dezember, 15:00 Uhr, Paulanergasse 13/5, 1040 Wien) ein. Prof. Tretter wird seine erweiterte systemische Perspektive auf aktuelle Entwicklungen in dem neuen Gebiet der Systems Medicine und einen kritischen Blick auf die Chancen und Risiken der Auswirkungen präsentieren: auf die pharmazeutische Industrie, angewandte Therapien und die organisatorischen Ebenen der Medizin und die Gesundheitssysteme. Tretter ist Professor für Klinische Psychologie an der Universität München und Vizepräsident der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, er leitete einige Jahre die experimentelle Hirnforschung am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Wie Manfred Blachfellner, Mitglied der ICV-Ideenwerkstatt und ICV-Ehrenmitglied, zu dieser Veranstaltung schreibt, geht dieser Vortrag alle an; Pharmaindustrie, Mediziner, Biologen, Therapeuten, Krankenhäuser, Versicherer und die Gesundheitspolitik. Denn Prof. Tretters Forschungsergebnisse hätten vielfältige Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem: „Große Veränderungen enthalten immer Chancen und Risiken; solche früh zu erkennen kann von Bedeutung sein“, empfiehlt er diese „einmalige Veranstaltung“.

2012 seien mehrere Millionen in Forschungsprogramme in Deutschland investiert worden, unterstützt von der EU-Kommission, die seit 2010 Systems Medicine fördert. Der Bereich entwickle sich jetzt von der Grundlagenforschung hin zur Anwendungsorientierung. Zusammen mit Prof. Tretter beabsichtige das Bertalanffy Center eine Forschungsgruppe einzurichten, um diese vielversprechenden Zukunftspotenziale auch in Österreich zu etablieren. Das erste offene Treffen biete eine einzigartige Gelegenheit für Forscher aus einer Vielzahl von Disziplinen und für Vertreter der Industrie, aus dem privaten und staatlichen Gesundheits- und Versicherungssystem, sich zu verbinden.

Interessenten an einer Teilnahme senden bitte eine Nachricht an den Geschäftsführer des Bertalanffy Center for the Study of Systems Science (BCSSS), Stefan Blachfellner: stefan.blachfellner@bcsss.org

Weitere Infos (PDF) (deutsch): Bertalanffy Lecture_Systems_Medicine_Tretter_Dt

Weitere Infos (PDF) (englisch): Bertalanffy Lecture_Systems_Medicine_Tretter_engl

Methoden & Erfahrungen, Szene

ICV-Experten auf internationaler Controlling-Tagung in Moskau

8. Dezember 2014

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V.l.n.r.: Prof. Dr. Utz Schäffer, Dr. Hendrik Vater, Prof. Dr. Sergey Falko, Prof. Dr. Heimo Losbichler

Am 5./6. Dezember waren an der Moskauer Staatlichen Technischen Baumann Universität prominente Experten des Internationalen Controller Vereins (ICV) Gäste der 5. Internationalen Controlling-Konferenz. Prof. Dr. Heimo Losbichler, stv. ICV-Vorsitzender, Vors. der International Group of Controlling (IGC), referierte eingangs zum Controller-Leitbild von ICV und IGC. Danach stellte Prof. Dr. Utz Schäffer, ICV-Kuratoriumsmitglied, aktuelle und Zukunftsthemen der Controller in den deutschsprachigen Ländern vor. Als dritter ICV-Referent hielt ICV-Kuratoriumsmitglied Dr. Hendrik Vater, Leiter des ICV-Fachkreise Working-Capital-Management, einen Vortrag zum Thema „WCM & Controlling“.

Besonderer Anlass der diesjährigen Fachtagung an der Baumann-Universität war das 85-jährige Gründungsjubiläum des Lehrstuhls „Betriebsökonomie und Fertigungsorganisation“, den Prof. Dr. Sergey Falko, Vorsitzender der Russischen Controllervereinigung, leitet. Mit einer Glückwunsch-Urkunde sprachen die ICV-Gäste dem Lehrstuhl und seinem Leiter “Dank und Anerkennung für die Verdienste bei der Verbreitung, Einführung und Weiterentwicklung des Controlling in Russland nach den Grundsätzen von ICV und IGC” aus.

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Internationaler Controller Verein

ICV-Leitungskreis: Aufbruch ins Jubiläumsjahr 2015

29. November 2014

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An diesem Samstag besprechen Regionaldelegierte, Vorstand, Mitarbeiterinnen der ICV-Geschäftsstelle die Vorhaben für das ICV-Jubiläumsjahr 2015. Die Berichte aus den Regionen, aus den Fachkreisen, wie auch aus dem Team PR / New Media, sind von interessanten, konstruktiven Diskussionen begleitet: ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch engagierter Führungskräfte aus D, A, CH, PL und Slowenien mit vielen Impulsen zur weiteren Professionalisierung. Wie organisieren wir erfolgreiche Arbeitskreise, den 40. Congress der Controller, Regionaltagungen, Know-how-Transfer, Firmenmitgliedschaften….? Wie finden Ergebnisse der Fachkreise, die Jahresthemen – Industrie 4.0, Big Data, 40 Jahre ICV – Eingang in die Regionaltagungen, in die regionalen Arbeitskreise?

Internationaler Controller Verein

CCS 2014 (3): Liquiditätsorientiertes Riskmanagement & Thema Verrechnungspreise

27. November 2014

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Das “Liquiditätsorientierte Risikomanagement im Porsche Konzern” stellt Dr. Johannes Lattwein, Leiter Corporate Finance & Treasury, Dr. Ing.h.c.F. Porsche AG, Leiter Finanzen Porsche Automobil Holding SE, vor.

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“Verrechnungspreise im Spannnungsfeld von Steuern und Steuerung” ist danach Thema von StB, CVA, Dipl.-Wirtschaftsinformatiker Jörg Hanken, Verrechnungspreis-Partner bei PwC München.

Zum Abschluss der Controllling Competence Stuttgart – CCS 2014 fasst Siegfried Gänßlen, ICV-Vorstandsvorsitzender die Tagung zusammen. Er dankt dem Organisationsteam für eine hervorragende Veranstaltung. Er lädt ein zum 40. Congress der Controller (20./21. April 2015 in München) sowie zur 13. Controlling Competence Stuttgart – CCS 2015, am 26. November 2015, wieder im sehr gastfreundlichen IBM Client Center Ehningen.

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CCS 2014 (2): Green-Controlling-Preis 2014 an STABILO und Takata AG

27. November 2014

Soeben ist auf der CCS 2014 der Green-Controlling-Preis 2014 an die STABILO International GmbH für das Programm „Controlling als Business Partner der nachhaltigen Unternehmensführung“ und an die Takata AG für das Programm „Maximize innovation to minimize environmental impact“ verliehen worden. Den mit 10.000 EUR dotierten, von der Péter-Horváth-Stiftung gestifteten Preis überreichte Péter Horváth, Jury-Vorsitzender und Leiter der ICV-Ideenwerkstatt.

DSC_0844 (Verleihung Green-Controlling-Preis 2014, v.l.n.r.: Dr. Dan Tulvan, Director Manufactoring, Arad (RO), Jürgen Volk, Manager Controlling Steering Wheel EMEA, Jörg Henry Dinkat, Director Controlling Global Steering Wheel & FI/CO Office EMEA – alle Takata; Péter Horváth, Jury-Vorsitzender; Angelika Henkel, Leiterin Controlling, Stabilo International, Martin Reim, Geschäftsführer Schwanhäuser Industrie Holding; Lucian Lusca, Manager General Service, Takata Arad (RO); Siegfried Gänßlen, ICV-Vorsitzender)

Die Preisträger präsentierten im CCS-Plenum vor über 100 Controlling-Experten und Managern ihre Lösungen: Angelika Henkel, Stabilo International GmbH, Heroldsberg, und Jörg Henry Dinkat, Takata AG, Aschaffenburg.

Beide Preisträger haben angekündigt, ihre Preisgelder für soziale Zwecke zu spenden: Stabilo für eine Flüchtlingsunterkunft in Höchstadt, Takata AG für ein soziales Projekt in Rumänien.

STABILO: „Controlling als Business Partner der nachhaltigen Unternehmensführung“

Um die Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens zu fokussieren, definierte die Unternehmensleitung im Jahr 2009 mit der „Strategie 2014“ konkrete Nachhaltigkeitsziele. Als Business Partner des Managements und der operativen Einheiten war das Controlling gefordert, die Anforderungen in die täglichen Abläufe zu integrieren, die sich aus den Nachhaltigkeitszielen ergaben. Die grüne Controlling-Lösung hat drei Komponenten: 1. (Weiter-)Entwicklung des STABILO-Nachhaltigkeitsprogramms unterstützen; 2. Transparenz über Programmergebnisse schaffen und berichten; 3. Nachhaltigkeitsprogramm prozessintegriert begleiten.

Die Jury erkannte in dem Lösungskonzept mehrere innovative Aspekte. Unter anderem ist das Controlling als interner Berater für alle Prozesse integriert, während die Fachabteilungen in der Umsetzung ihrer Projekte autark sind. Es werden alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – ökonomische, ökologische, soziale – integriert betrachtet und Transparenz über deren Wechselwirkungen geschaffen. Die grüne Controlling-Lösung ist als wesentliche Säule des STABILO Nachhaltigkeitsprogramms in die bestehenden Controlling-Prozesse integriert. Dabei bestand die Prämisse, dass das Controlling des Nachhaltigkeitsprogramms zu keinem zusätzlichen oder parallelen Controlling-Prozess führen darf. Vielmehr wurden bestehende Budgetierungs- und Reportingprozesse um Nachhaltigkeitsziele erweitert. Einzig das Maßnahmen-Controlling, welches zum laufenden Monitoring der Nachhaltigkeitsmaßnahmen eingesetzt wird, wurde neu aufgebaut.

Die grüne Controlling-Lösung hat dazu beigetragen die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Thema Nachhaltigkeit zu fördern. Durch die Nachhaltigkeitsstrategie, die Veröffentlichung der Ziele und Maßnahmen sowie das kontinuierliche Reporting fühlen sich die Mitarbeiter aller STABILO Einheiten integriert. In den Budgetdurch-sprachen, Sales- und Marketingmeetings gab es viele gute Beispiele, die von anderen wieder kopiert oder modifiziert umgesetzt wurden. So entstand über alle Einheiten hinweg eine Eigendynamik.

Seit Beginn des Nachhaltigkeitsprogramms 2009 konnten wesentliche Erfolge erzielt werden. Durch die Green-Controlling-Lösung konnten diese Erfolge auch sichtbar gemacht werden, was wesentlich dazu beiträgt, dass Nachhaltigkeit auch weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der STABILO Unternehmensphilosophie ist.

Takata AG: „Maximize innovation to minimize environmental impact”

Die Takata Corp. mit Hauptsitz in Tokio ist ein global operierender Hersteller von automobilen Insassenschutzsystemen (Jahresumsatz: 4,1 Mrd. EUR, ca. 45.000 Mitarbeiter weltweit). Die Takata AG mit Zentrale in Aschaffenburg bündelt die europäischen Aktivitäten.

Mit der prämierten Green-Controlling-Lösung hat Takata das klassische KPI-System um neu entwickelte Kennzahlen und eine höhere Detaillierung erweitert. Es wurden „green MbOs” (Management by Objectives als weltweites, variables Vergütungssystem für Manager) – „Minimize Impact on Environment“, „Limit Potential of ecologic Hazards and Risks“, „Rational materials consumption“ – im Zielvereinbarungssystem implementiert. Das Zielvereinbarungssystem wurde mit dem KPI-Reporting (Key Performance Indicators) gekoppelt.

Als „Green Projects“ versteht Takata alle Projekte, welche die Umwelt entlasten, Energie sparen oder Umweltrisiken vermeiden. Das Controlling unterstützt und priorisiert „Green Projects“ durch Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Datenrecherchen und Ergebnistracking.

Die Green-Controlling-Lösung, bei der das Takata-Controlling als Innovator und Treiber sowie als „Vernetzer“ der Organisationseinheiten agiert, nutzt vorhandene Ressourcen und Infrastruktur im Unternehmen. Ganz bewusst ist keine zusätzliche Green-Controlling-Abteilung aufgebaut worden, sondern das Thema in die Controlling-Abteilung mit ihren Tagesaufgaben integriert worden. Dazu gehört auch die Nutzung der vorhandenen Reportingstruktur in SAP. Das Takata Controlling wirkt als Moderator und Sparringspartner z.B. in Diskussionen mit den Fertigungsbereichen.

Takata verweist auf eine Reihe positiver ökonomischer wie ökologischer Ergebnisse bzgl. Wirkungen der Lösung. Dazu zählen signifikante Kosteneinsparungen speziell im Energiekostenbereich: 19% wurden trotz 10% höherem Produktionsvolumen eingespart. Ein geschärftes Bewusstsein und klare Verantwortlichkeiten bei den Akteuren in den verschiedenen Bereichen werden ebenfalls als Erfolge aufgezählt. Zudem wird dem Controlling eine gewachsene Prozessstärke im Tages- wie auch Projektgeschäft attestiert. Das Unternehmen hat einen Innovationsschub durch die priorisierte Unterstützung der „Green Projects“ erfahren.

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