Controlling heute Rosita Blaha

ICV-Vorstand Steinke auf CFO-Konferenz der Deutsch-Russischen AHK

2. Juli 2015

ICV-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Steinke hat auf der 4. CFO-Konferenz der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer am 17. Juni in Moskau zum ICV-Jahresthema „Industrie 4.0 und Controlling“ gesprochen. Bei den rund 100 Zuhörern fand der Vortrag großen Anklang. Die CFO-Konferenz wurde organisiert durch das Komitee für Steuern, Rechnungslegung und Controlling der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer (AHK). Das Komitee lädt monatlich zu Sitzungen in deutscher Sprache AHK-Mitglieder, insbesondere CFOs, Finanzdirektoren und Financial Controller, ein. Am Rande der CFO-Konferenz tauschten ICV-Vorstand Steinke und Ulf Schneider, Vorsitzender des Komitees für Steuern, Rechnungslegung und Controlling, Gedanken über eine engere Zusammenarbeit aus.

RUS Steinke AHK

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Betriebswirtschaftliches zu Industrie 4.0

1. Juli 2015

Ein höchst informatives, praxisnahes, motivierendes wie nachdenklich stimmendes Symposium „Unternehmenssteuerung im Zeitalter von Industrie 4.0“ habe ich gestern gemeinsam mit mehr als 80 Teilnehmern in Ulm erlebt. Einhellige Meinung von Referenten wie Zuhörern: Es geht längst nicht mehr um das „ob“ bei-Industrie-4.0-Mitmachen, sondern ausschließlich um das „wie?“. Hier zeigten Beispiele aus Unternehmen, dass nicht alles, was (technisch) möglich ist, sondern „das Richtige“ zu tun ist. Aber: Wie findet man das?

I4_0 2015 Plenum

Veranstalter des Symposiums waren das International Performance Research Institute (IPRI) und das Institut für Technologie und Prozessmanagement der Universität Ulm (ITOP) in Zusammenarbeit mit der IHK Ulm und dem Internationalen Controller Verein (ICV). ICV-Mitglieder kamen übrigens auch bei dieser Veranstaltung in den Genuss einer ermäßigten Teilnahmegebühr.

Prof. Dr. Mischa Seiter (IPRI, ITOP) führte in das Thema ein und moderierte souverän die Tagung. Eingangs stellte sein IPRI-Kollege, Marc Rusch, den Arbeitskreis Industrie 4.0 mit seinen ersten Arbeitsergebnissen vor. Das waren vor allem Umfrageergebnisse unter den Arbeitskreismitgliedern. Unter anderem sei dabei deutlich geworden, dass Logistik und Produktion am stärksten von Veränderungen durch Industrie 4.0 betroffen sein werden und dass in neuen Geschäftsmodellen und in der Produktion die größten Potenziale für die Unternehmen gesehen werden. Außerdem stellte er erkannte Hauptbarrieren bei der I4.0-Implementierung vor.

Philipp Raunitschke von der Firma ESTA stellte unter der provokatorischen Überschrift „Zeitverschwendung oder Notwendigkeit?“ das Herangehen seines eher kleineren KMU an I4.0 vor. Sein Resümee: „Wir haben nicht vor alles zu tun, was technisch möglich ist, sondern das Richtige.“ Die Beschäftigung mit I4.0 lohne so den betriebenen Aufwand. „Wir sind uns sicher, die Zukunft wird uns Recht geben.“

Harald Klaiber, Mitglied der Geschäftsführung & CFO der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, zeigte mit seinem faszinierenden Vortrag über das Herangehen seines Unternehmens an I4.0, es gehe längst nicht mehr um die Frage, ob man sich mit dem Thema zu befassen habe, sondern um das „Wie?“. Sein Unternehmen befinde sich in einem Transformationsprozess. Klaiber machte deutlich, dass es keinen „Blueprint“ für I4.0-Einführungen – selber spricht man bei ihm von „Digitalisierung“ – gebe, „jeder muss da seinen Weg finden“. Sein Rat: „Nicht verzetteln! Die relevanten Bereiche identifizieren und darauf konzentrieren!“

Danach stellte Dr. Maximilian Hauske vom Pumpenbauer KSB in seinem Vortrag „Einfluss des Internets der Dinge auf Geschäftsmodelle und Entwicklungstrends in der Pumpenindustrie“, u.a. eine App, KSB Sonolyzer, vor. Mit der App können vor Ort individuelle Geräusche hinsichtlich Effizienz der jeweiligen Pumpe analysiert und Wartungsempfehlungen gegeben werden.

Einen atemberaubend rasanten Überflug über „I4.0- und Big-Data-Anwendungen im Technologie- und Innovationsmanagement“ bot danach Prof. Dr. Leo Brecht (ITOP).

I4_0 2015 Gaensslen redet

Dem Thema „Controlling im Kontext von Industrie 4.0“ widmeten sich anschließend der ICV-Vorsitzende, Siegfried Gänßlen, und Goran Sejdic (IPRI), Koordinator der ICV-Ideenwerkstatt (Bild oben). Sejdic stellte die Ideenwerkstatt-Umfrage „Industrie 4.0 und Controlling“ und den jüngst veröffentlichten Dream-Car-Bericht vor.  Auch bei Siegfried Gänßlen ging es um die wesentlichen, von I4.0 beeinflussten Controlling-Prozesse (angelehnt an das IGC-Prozessmodell). „Industrie 4.0 verändert das Controlling absolut“, zeigte sich Gänßlen überzeugt. „Auch hier werden Controllern viele Routinen abgenommen. Controller wiederum werden zu Veränderungstreibern.“

Zum Abschluss des Symposiums gewährte schließlich Ingo Köder von der Fa. STIHL einige grobe Einblicke in „Industrie 4.0@STIHL“: Wie I4.0 dort angegangen wird, wo STIHL inzwischen steht. Auch, wenn man dort „den Stein des Weisen noch nicht gefunden“ hat, wie Köder formulierte, gab es doch einige konkrete Schilderungen. Besonders interessant macht das der spezifische Umstand, dass STIHL eine besonders hohe Fertigungstiefe hat. Köders Fazit zu I4.0: „Wir werden nicht rennen, aber wir werden weitergehen.“

I4_0 2015 Referenten

Die ICV-Referenten Siegfried Gänßlen (links) und Goran Sejdic (rechts) rahmen die Referenten des Symposiums ein (v.l.n.r.): Marc Rusch, Mischa Seiter, Ingo Köder, Maximilian Hauske, Harald Klaiber, Philipp Raunitschke.

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11 Bachelor- und Masterarbeiten bewerben sich um ICV-Controlling-NachwuchsPreis 2015

25. Juni 2015

Die Ausschreibungfrist für den ICV-Controlling NachwuchsPreis 2015 ist am 30. April zu Ende gegangen; „mit einem sehr positive Ergebnis“, wie Herwig R. Friedag berichtet. Insgesamt sind 11 Bachelor- und Masterarbeiten eingereicht worden. Beteiligt hatten sich Absolventen aus den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der
1. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
2. FH JOANNEUM in Kapfenberg / Graz
3. Hochschule Niederrhein in Krefeld
4. Technische Universität Darmstadt
5. Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
6. Technische Hochschule Deggendorf
7. Technische Universität München

8. Universität Rostock
9. FH Stralsund
10. Hochschule Aalen
11. Technische Universität Darmstadt

Die Themen reichen von “Zielkonflikte im Working Capital Management” über “interne Verrechnungspreisermittlung” bis hin zu “tatsächliche Vergütung von Vorstandsmitgliedern”. Diese zeigen auf, dass in den beteiligten Universitäten Praxisnähe großgeschrieben wird”, schreibt Herwig R. Friedag.

Die Vorauswahl der Arbeiten hatten Melanie Vesper-Gräske und Fabian Walther vom ICV-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg organisiert. Im Ergebnis werden sieben Arbeiten (der zuerst aufgeführten Universitäten) nun in einer zweiten Bewertungsrunde von den Juroren Prof. Ute Vaninin (Uni Kiel), Gerhard Radinger (CA controller akademie), Dr. Hendrik Vater (dhl) und Ulrich Wilke (AK Berlin-Brandenburg) auf einer Sitzung in Hamburg detailliert besprochen und die diesjährigen Preisträger festgelegt.

Der ICV-Controlling-NachwuchsPreis ist mit über 4.000 EUR dotiert und wird von Haufe und der Haufe Akademie gesponsert. Die Preisgelder werden zu 2/3 an die Autoren der prämierten Arbeiten und zu 1/3 an die Lehrstühle der betreuenden Professoren ausgeschüttet. Zusätzlich erhalten alle Preisträger für ein Jahr eine kostenfreie Mitgliedschaft im Internationalen Controller Verein (ICV), die auch den Bezug des Controller Magazins einschließt.

Die Preisverleihung für den Controlling-Nachwuchspreis findet am Sonnabend, den 7. November 2015 auf der 15. CIB in Berlin statt. Es wird erwartet, dass die Preisträger ihre Arbeit auf der CIB, wenn möglich gemeinsam mit den betreuenden Professoren, einem breiten Publikum vorstellen.

Hier anmelden zur Controlling Innovation Berlin – CIB 2015.

cib Controller Kongress 2015

Controlling-NachwuchsPreis-Träger 2014

Die Controlling-Nachwuchspreisträger 2014 (v.l.n.r.): Simon Redlinger, HS Aalen, 1. Preis; Claudia Lisa Weißmann, TU Darmsatdt, 3. Preis; Christopher Kaufmann, HS Rosenheim, 2. Preis.

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Changes in the ICV Poland

18. Juni 2015

After eleven years of the International Controlling Association in Poland, there are some huge changes in the international and domestic structures. In April, during the 40th Controller Congress in Munich, the Management Board has partly changed: among other changes Dr Adrianna Lewandowska, member of the Board, resigned from the function, but she remains in the structures of the International Controlling Association as Executive Board Advisor. She will be also responsible for internationalization and the development of the Association in non-German speaking countries. Małgorzata Podskarbi from Volkswagen Poznań Sp. z o.o was elected as a new Board Member. It will be now her responsibility to raise the number and to take care of the corporate members of the non-German speaking countries.

International Controller Congress PolandDr Adrianna Lewandowska with Edyta Szarska

Not only abroad, but also in Poland, there are some changes going on in the Association. Edyta Szarska from Controlling Partner in Warsaw, who is also a long-time member of the Association and active member of the Board of the Work Group Warsaw, will be now in charge of all organizational issues. Dr Adrianna Lewandowska, who started the ICV in Poland and has organized all of the 9 International Controller Congresses, focuses now on her activities for family businesses: “With the convention of a deep sense, I have developed structures of ICV Association in Poland and Europe. Today, I would like to focus on working with family businesses, which over years have become very important to me. Together we discover, look for growth potential and stability, strengthen the determination, and develop passion for family businesses owners and successors. They have really a very difficult moment in front of them, which they need to face; generational change, which becomes… the final test of the greatness of the whole company. Starting with Business Discovery, I had to move on to the Lewandowska & Partners, because the scale of our work required partners’ cooperation. Business partners invited to cooperation are the best practitioners and strategists for family business on the international market. Together, we create new value of advisory services for family businesses” – explains Dr Adrianna Lewandowska.

International Controller Congress Poland Organizational Team after the Congress

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News from Serbia

18. Juni 2015

3rd ICV Congress of Controllers – What does controller need to be pro and fit?

This year, as well as the last one, 20th of May was all about Controllers in Serbia. The 3rd ICV Congress of Controllers with the main topic “Controller as a Business partner” attracted the whole army of controllers who were interested to hear thoughts and experiences of their fellow colleagues and speakers. There were 350 Controllers and CFOs. Congress was opened by Bojan Šćepanović, president of ICV Serbia and director of Management center Belgrade. After a quick introduction and greetings to participants he offered center stage to Milica Šćepanović, who was Master of Ceremonies.

Jovana Kondić’s  company Mercator S recently faced the integration with another company called IDEA. She explained what was the role of the controller during that process. Jovana talked about strategy of the company, organisational culture, synergy and information systems. Company values are its greatest strenghts which lead to successful integration.

Next speaker was Milan Bukumirović, Head of finance at Knjaz Miloš. During his presentation he discussed what are the main roles of controllers. In his opinion, controller should be:

  • Navigator
  • P&L Gate keeper
  • Performance booster
  • Support
  • Change manager

The 3rd speaker was Miša Lukić, symbol of marketing in Serbia. Miša talked about profit. If a company wants to make profit, it should be Pro and Fit. Pro means Know How and fit means Know Who.

We had a great pleasure to hear from Saša Trandafilović who is a Head of budgeting sector in the Ministry of Defence. He showed up in his military uniform and in his presentation he showed many similarities between controlling in companies and in the government (military). Only difference perhaps was different terminology.

Next speaker was Andreas Graf, CFO at VIP Mobile. Andreas explained how digital controlling looks like and what are its benefits.

Aleksandra Paunić, Head of controlling at Wiener Städtische Insurance, presented how the controller acts as a business partner in this industry. Interesting fact was that insurance was introduced to Serbia by Miloš Obrenović (Serbian king at that time). Besides insurance, Aleksandra talked about controlling processes, reports, KPIs and planning.

Tatjana Lukić, Regional sales director at Microsoft, talked about what she means by sales controlling. Tanja’s job is very challenging because she has to travel a lot. She is responsible for 24 countries from Malta and Cyprus to Mongolia and Uzbekistan. Main purpose of sales controlling is…to bring us to green (variences).

Ljubomir Skupek, Head of controlling at Raiffeisen Bank revealed where controlling data travels to and from. “Board of directors is the mother and the father…”, “Accoutning is the older brother…” and “IT is your best friend from school” are some of his thoughts.

Nikola Petreski, Controlling and risk management director at Telenor proved that to be a better business partner, controller needs to have certain characteristics:Integrity, Humbleness, Simplicity.

Dalibor Jevtić, Head of treasury and operation finance at Victoria Group, believes that for a successful controlling you need:Team work, Focus, Flexibility. He finished his presentation with a joke where he put an equal sign between a good fairy and the controller.

Nenad Kovačević, Head of finance at Tetra Pak SEE, talked about changes. Changes are something that we frequently face when we want to go shoulder to shoulder with the time. Whether it is about controlling or your personal life, every change demands learning. On that path the most importants thing is that you have support.

The last speaker was Ivan Tadić, Head of controlling at Hemofarm. Ivan believes that controller is an internal consultant and a little bit internal auditor. Because Ivan started his career as an auditor, he came across interesting findings. He drew paralel line between german and russian view of controlling.

Congress was a great opportunity for controllers to meet coleagues from different companies and to exchange experiences.

Audience of the ICV Serbian Congress of Controllers

Serbian Controlling magazine

Meanwhile the ICV Serbia presented the third issue of Controlling magazine. After Germany and Poland it’s the next country where the ICV has its own pages in a controlling magazine. The main topic of the magazine is management reporting – one of the tasks of each controller. Therefore, the publishers are very pleased to present Professor Rolf Hichert, a real report magician and the author of the famous SUCCESS rules.

Serbia Hichert

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Online-Jobbörse für Big-Data-Spezialisten gestartet

10. Juni 2015

Im Web ist mit bigdatajob.de eine neue, spezialisierte Jobbörse gestartet. Diese soll Stellenanzeigen ausschließlich für Big-Data- und Analytics-Spezialisten versammeln. Wie das Blog bigdata.de berichtet, reichen die Angebote von Analysten für das Marketing, Data Scientists für das Controlling von Prozessen und Finanzströmen bis hin zu Sicherheitsbeauftragten, die „den Datenstrom eines Unternehmens vor ungewolltem Zugriff oder Industriespionage schützen“ sollen.

Gesucht werden auf bigdatajobs.de Business-Intelligence-Spezialisten, Data Scientists, Data Analysts und Data Engineers. Die Berufsprofile beschreibt das bigdata-Blog so: „Die Übergänge zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen sind zwar fließend, dennoch im Verantwortungslevel eindeutig zu unterscheiden: Der Analyst ist der Übersetzer, der Scientist der Tiefenforscher auch auf unbekanntem Terrain und der Engineer ein Architekt im Datenbereich.“ Wie es im Blog-Post weiter heißt, werde sich dieser Jobmarkt langfristig gesehen weiter diversifizieren und noch feinere Anforderungsabstufungen herausbilden.

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ICV-Experten auf großem Kongress in Barcelona

10. Juni 2015

Barcelona_plenum

Am 28./29. Mai hat an der Universität Abat Oliva in Barcelona der VI. ACCID Kongress mit 700 Teilnehmern stattgefunden (ACCID: (Associació de Professors de Comptabilitat i Control). Alle zwei Jahre treffen sich bei dieser internationalen Veranstaltung Experten aus der Wirtschaft und von der Universität Barcelona zur Beratung aktueller Finanz- und Managementthemen. Im Organisationskomitee arbeitet Ulrich Müller-Bosom, Leiter des ICV-Arbeitskreises Spanien.

Das „Spezialprogramm Controlling” gestaltete maßgeblich der ICV Spanien und präsentierte namhafte Referenten. Prof. Dr. Heimo Losbichler, Stv. ICV-Vorsitzender und Vors. der International Group of Controlling (IGC), Studiengangsleiter Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement der FH-Oberösterreich in Steyr, erörterte hier das Thema „Controlling 4.0 – Management Control Processes and Controllers’ Role of the Future” mit den Schwerpunkten: „The Change in Controlling? – Current trends and outlook”; „The New World of a Sharing Economy – The Power of Sharing”; „Controlling Tools And Skills of Tomorrow”.

Zu den ICV-Referenten gehörte Dr. Hendrik Vater, CFO DHL Supply Chain Southern Europe, Mitglied des ICV-Kuratoriums. Der Leiter des ICV-Fachkreises „Working Capital Management” widmete sich dem Thema „Trends and success factors in working capital management”. ICV-Mitglied Dr. Jürgen Faisst, Partner der Hichert + Partner AG, präsentierte den Vortrag „With SUCCESS to International Business Communication Standards (IBCS)”.

Barcelona Losbichler Bosom

(Bild v.l.n.r.): Prof. Dr. Heimo Losbichler; Ulrich Müller-Bosom, Leiter ICV-Arbeitskreis Spanien; Jaime Delgado, Executive Manager bei Michael Page.

Barcelona ICV Spanien

Mitglieder des ICV-Arbeitskreises Spanien (v.l.n.r.): Volker Zeng, Carlos Mandianes, Marlene Lindner, Axel Ehberger, Mario Krcho und Alejandro Serra.

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Aktuelle ICV-Briefbögen sind online

8. Juni 2015

Aufgrund der Änderung unserer Webseite – statt www.controllerverein.com sind wir nun unter www.icv-controlling.com zu finden – haben wir auch unsere Geschäftsausstattung aktualisiert. Für unsere Arbeitskreisleiter haben wir die Briefbögen mit und ohne Adresse sowie den Briefbogen mit dem Logo 40 Jahre ICV auf der Seite Verein > Informationen für Arbeitskreisleiter hinterlegt. Nur registrierte und eingeloggte Nutzer haben Zugang zu den dort hinterlegten Informationen.

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Industrie-4.0-Potenziale: Symposium in Ulm mit ICV-Spezilaisten

2. Juni 2015

Industrie-4.0-Knowhow gibt es am 30. Juni in Ulm aus erster Hand – auch von ICV-Spezialisten. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) und der IHK Ulm veranstalten das International Performance Research Institute (IPRI) und das Institut für Technologie und Prozessmanagement der Universität Ulm das Symposium „Industrie 4.0 – Betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Fokus“. Es befasst sich mit den Potenzialen von Industrie 4.0 für die Leistungserstellung (Smart Production) und das Leistungsangebot (Smart Products und Smart Services). Referenten aus Wissenschaft und Praxis stellen aktuelle Trends aus betriebswirtschaftlicher Sicht und Erfahrungen vor, z.B. wie sie Industrie-4.0-Potenziale identifiziert haben und welche Voraussetzungen für die Ausschöpfung dieser Potenziale geschaffen werden müssen. Der ICV-Vorsitzende Siegfried Gänßlen und Goran Sejdić von der ICV-Ideenwerkstatt befassen sich in ihrem Vortrag mit den Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling.

Vorteile winken ICV-Mitgliedern bei der Teilnahmegebühr. Diese beträgt regulär 249 EUR, ICV-Mitglieder zahlen 199 EUR. Hier geht es zur Einladung (PDF).

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Internationale Controlling-Konferenz in Kaliningrad: „Strategisches Controlling in der Praxis“

30. Mai 2015

KGD2015_Usenkov_SchmidtIn Kaliningrad hat gestern die 8. Internationale Controlling-Konferenz „Strategisches Controlling in der Praxis“ stattgefunden. Zu den Tagungsreferenten gehörte ein Minister der Kaliningrader Gebietsregierung, Gastredner aus Deutschland war Dr. Walter Schmidt, Executive Advisor des ICV-Vorstandes.

Gastgeber Valentin Usenkov, ICV-Mitglied und Präsident des „Kaliningrad Club of Controllers“ (mit aktuell 27 Mitgliedern), hat sein bewährtes Konzept auch 2015 fortgesetzt: Die 45 Teilnehmer waren vor allem Unternehmer und Geschäftsführer aus dem Kaliningrader Gebiet, daneben nahmen auch einige Finanzdirektoren, Controller und Mitarbeiter aus Finanzabteilungen in Unternehmen teil. Mit der achten Konferenz hat die jahrelange Zusammenarbeit von Kaliningrader Controller-Club und ICV eine erfolgreiche Fortsetzung gefunden.

Den Eröffnungsvortrag hielt Dr. Walter Schmidt, Executive Advisor des ICV-Vorstandes, über aktuelle Trends im Controlling. Danach berichtete Inna Joldina, Finanzdirektorin in der Einzelhandels-Kette „Wester“, über die Unternehmensfinanzierung und thematisierte strategische Beziehungen zu Banken im Zusammenhang mit der weiteren Unternehmensentwicklung: Wie geht das Unternehmen mit den hohen und wiederholt extrem schwankenden Zinssätzen der mächtigen Banken um?

KGD2015_Startup

Dmitri Sokolov (Bild oben: 2.v.r. mit seinem Controlling-Verantwortlichen, rechts), 27-jähriger, erfolgreicher Jungunternehmer, beschrieb auf ganz individuelle Art seinen Entwicklungsweg. Dabei skizzierte er, welche Motive ihn in verschiedenen Etappen antrieben und welche Steuerungsgrundsätze er anwendete. Im nächsten Vortrag beschrieb Alexander Iwanow, Eigentümer der „Naturowo Agrofabrika“, die Entwicklung seines Unternehmens zum führenden Gemüse- und Obst-Großhändler im Kaliningrader Gebiet. Dabei berichtete er von sich stark ändernden Märkten und Bedingungen der letzten 20 Jahre und von der Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie. Die Steuerung seines Unternehmens mit Hilfe der IT-Lösung Bitrix24 stellte danach der autorisierte Toyota-Händler der Region, Igor Tschuschkin, vor. Seinem Vortrag schloss sich eine besonders lebhafte Diskussion über Unternehmenskultur, die Führung und Motivierung von Mitarbeitern an.

Mit Dmitri Tschemakin (Bild unten) ergriff schließlich ein Minister der Kaliningrader Gebietsregierung das Wort. Der Minister für Wirtschaftspolitik, Entwicklung von Unternehmen und Handel erläuterte, was strategische Steuerung aus der Perspektive einer russischen Regionalregierung bedeutet. Der Staat habe sich darum zu sorgen, dass die richtigen Dinge getan werden; dass die Dinge richtig getan werden, sei Aufgabe der Unternehmen. Tschemakin skizzierte Potenziale der Kalingrader Region; das wichtigste Potential sind nach seinen Worten hoch qualifizierte Menschen. Dem Vortrag folgten zahlreiche Fragen aus dem Auditorium, diskutiert wurde die Rolle der Ostsee-Enklave als Business-/Technologie-Inkubator für Russland.

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In seinem Abschlussvortrag gelang es Dr. Walter Schmidt gekonnt, den Kreis zu seinem Eröffnungsvortrag zu schließen und immer wieder auf die im Verlaufe des Tages gebotenen Vorträge einzugehen. Am Beispiel des Beratungsunternehmens Friedag/Schmidt beschrieb er anschaulich die „Realisierung der Strategie in der Praxis“.

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