Anmeldungen zum 35. Congress laufen

10. März 2010

Der Höhepunkt im Verlauf eines jeden “ICV-Jahres” ist immer wieder der große “Congress der Controller” in München. Am 14./15. Juni 2010 wird er zum 35. Mal stattfinden. Ich mache heuer das Dutzend eigener Teilnahmen voll.

Dieser Tage haben die Anmeldungen zum Congress Fahrt aufgenommen. Conrad Günther, der Geschäftsführer des veranstaltenden Internationalen Controller Vereins, hat in den neuen “Controller’s e-News” berichtet: „Deutlich über 100 Interessenten nutzen bereits die Vorteile des Frühbucherrabatts. Das vielseitige Programm mit hochkarätigen Referenten findet großes Interesse.“

Die Programmdetails stehen auf der ICV-Website bereit. Zu den Congress-Highlights gehören der Eröffnungsvortrag von Dr. Werner Brandt, Finanzvorstand von SAP, am Montag. Ihm werden Peter Gerber, Finanzvorstand Lufthansa Cargo AG, Dr. Eric Strutz, CFO der Commerzbank, und Prof. Péter Horváth folgen. Prof. Jürgen Weber von der WHU wird den Gewinner des ControllerPreises 2010 auszeichnen. Den 2. Congress-Tag eröffnet Dr. h.c. Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, gefolgt von Harald Kroener, Vorstandsvorsitzender der Wieland-Werke, Dr. Peter Speck von Festo und Prof. Rolf Hichert. Zum Abschluss berichtet der Ultraläufer Jonas Biland. Die vier Themenzentren sind dieses Jahr mit „Erfolgreiche Liquiditätssteuerung“, „Innovatives Controlling von Services“, „Intelligentes Kostenmanagement und soziale Verantwortung“ sowie „Effektives Konzern-Controlling“ überschrieben. Traditionell treffen sich die Congress-Teilnehmer am Montagabend zum “Controller’s Biergarten”.

Wer den Frühbucherrabatt nutzen will, darf den 14. April nicht verpassen. ICV-Mitglieder erhalten darüber hinaus eine ermäßigte Teilnahmegebühr. Also, am besten gleich anmelden! Wir sehen uns!!

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Szene ,

ICV-Autoren empfohlen

19. Februar 2010

Die Online-Buchhandlung für Wirtschaft, Management und Selbstmanagement, www.managementbuch.de, bietet in der Rubrik “Businesspraxis” eine spezielle Kategorie “Controlling/Rechnungswesen“.  Auch dort werden “Die besten Bücher, geprüft und empfohlen von Managementbuch.de” vorgestellt. Einer der beiden “Testsieger” ist das Buch von Jürgen Weber, Kuratoriumsvorsitzender des Internationalen Controller Vereins ICV: “Von Top-Controllern lernen – Controlling in den DAX 30-Unternehmen” (Wiley VCH Verlag GmbH, Dezember 2007 – gebunden – 308 Seiten). Zu den acht gelisteten “Empfehlungen” in diesem Bereich gehört zum einen “Die neue Rolle des Controllers – Aufgaben, Anforderungen, Best Practices“, herausgegeben von Jürgen Weber und Hendrik Vater (ICV-Mitglied) sowie dem ICV-Vorstand Walter Schmidt (Schäffer-Poeschel Verlag, September 2008 – gebunden – XII249). Eine weitere Empfehlung ist das “Controller – Wörterbuch. Deutsch – Englisch / Englisch – Deutsch” in der 3. Auflage, herausgegeben von der International Group of Controlling IGC, deren Vorsitzenden der ICV stellt.

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Medienschau, Szene

Diskutieren Sie das White Paper „Bankrating 2010“!

3. Februar 2010

Der Internationale Controller Verein (ICV) hat ein White Paper „Bankrating 2010“ veröffentlicht. Neben Informationen zu den gegenwärtigen Funktionen des Ratings sowie zu Kriterien und Methoden der Bankbewertung liegt das Hauptaugenmerk auf der Rolle der Controller in den Beurteilungsverfahren. Für eine aktive Einflussnahme der „Herren der Zahlen“ werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben.

Um „die Controller für den Kampf um Ratingeinstufungen zu wappnen“, geben die Autoren, Yvonne Braxmeier, Treasury Manager, Hansgrohe AG, und Mag. Dietmar Buchner, Abteilungsdirektor Kredit-Management, Oberbank AG, Anregungen, wie Unternehmen „ihren“ Bankberater fit für bankinterne Ratingdiskussionen machen. Die Entscheider in den Banken müssten ein grundsätzliches Verständnis für das Geschäftsmodell des Unternehmens bekommen. Zudem sei ein exzellentes Reporting wichtig, das für Externe leicht verständlich und plausibel aufgebaut ist. Keine „Zahlenfriedhöfe“, sondern ein kundenfreundliches Paket an Informationen und Argumenten werde benötigt, das vom Controller-Service der Unternehmen bereitzustellen sei. Für ein positives Rating müsse Vertrauen aufgebaut und kontinuierlich erneuert werden, lautet eine weitere Empfehlung. Die Autoren plädieren für ein „proaktives Bank Relationship Management“.

„Im Kampf um die bezahlbare Liquidität möchten wir die Unternehmen bestärken, das Thema Rating 2010 proaktiv anzugehen und trotz aller zu erwartenden Widrigkeiten, Mut und Kampfgeist nicht zu verlieren“, plädieren Braxmeier und Buchner abschließend. „Schließlich wird auch die Finanzbranche in Zukunft darauf angewiesen sein, ihr Eigenkapital zu verzinsen, und da der Handel mit riskanten Assets zu schmerzlichen Verlusten geführt hat, bleibt die Hoffnung, dass die Mittel wieder vermehrt dem klassischen Kreditgeschäft zugeführt werden.“

Das White Paper wurde von Yvonne Braxmeier und Mag. Dietmar Buchner in Zusammenarbeit mit Alfred Biel, Leitender Fachredakteur des ICV, Conrad Günther, ICV-Geschäftsführer, und Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender des ICV und CEO der Hansgrohe AG, erarbeitet. Das Dokument steht auf der ICV-Website www.controllerverein.com in der Rubrik „Controlling-Wissen“ zum Download bereit. Hier im ControllingBlog kann das Papier natürlich diskutiert werden (dazu bitte die Kommentar-Funktion verwenden: Button “Kommentar” oben, unter der Überschrift verwenden).

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Methoden & Erfahrungen

Besucherrekord im ControllingBlog

1. Februar 2010

Das hat es bisher noch nicht gegeben. Im Januar hatte dieses Weblog täglich 724 Visits. Danken will ich vor allem meinem Blogger-Kollegen Manfred Grotheer für seine tolle Arbeit – und natürlich allen unseren Besuchern!! – Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wünschte ich mir hier mehr Kommentare. – Ganz sicher, werden wir auch das bald schaffen…! Ach ja; für die ganz Eiligen gibt es seit ein paar Wochen einen speziellen Twitter-Account: http://twitter.com/controllingnews – Folgen Sie uns doch auch dort!!

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Medienschau, Szene ,

Strategieklausur geplant?

29. Januar 2010

Zwischen Februar und Juni ist die ideale Phase, eine strategische Planung durchzuführen. Haben Sie schon entsprechende Termine in Ihrem Unternehmen festgelegt? Es ist noch nicht zu spät. Eventuell kann diese Strategieklausur auch in zwei Teile gegliedert werden. Einem ersten Teil, in dem Top-Down Ergebnis- und Umsatz-Potenziale für die einzelnen Bereiche kommuniziert werden und einige Monate später, aber rechtzeitig vor der operativen Planung, findet ein zweiter Teil statt. In diesem Teil werden von den Bereichen ihre Strategien, um die Potenziale zu erreichen, “bottom up” vorgestellt und vom Vorstand angenommen oder verworfen. Alle Bereiche stellen gemeinsam vor. Das stärkt den Teamgeist und spornt an.

Zu berücksichtigen ist, dass der Klausurort möglichst weit außerhalb liegt, sodass keine Rückfahrt über Nacht möglich ist. Auch sollte der Klausurort einen schlechten oder noch besser gar keinen Handy-Empfang haben, damit die Teilnehmer am Thema arbeiten können und nicht ständig abgelenkt sind.

Manfred Grotheer Sonstiges

Helden in Büros

27. Januar 2010

“Helden gesucht.” Mit diesem Slogan lädt zurzeit der Internationale Controller Verein zu Bewerbungen für den mit 5.000 EUR dotierten “ControllingPreis 2010″ ein (Bewerbungsschluss: 28. Februar / Preisübergabe: 14. Juni in Münchenauf derm 35. Congress der Controller).
Eine andere, falsche Art “Heldentum” in den Finanzabteilungen deutscher und österreichischer Unternehmen hat dieser Tage Robert Half International thematisiert. Demnach hüten in nahezu keinem anderen Land Finanz- und HR-Manager im Krankheitsfall so selten das Bett wie in Deutschland und Österreich. 55% der deutschen und 59% der österreichischen Fachkräfte arbeiten auch dann, wenn sie krank sind – hauptsächlich weil sie um ihren Arbeitsplatz fürchten. Etwa die Hälfte der Spezialisten in beiden Ländern, die krank am Schreibtisch sitzen, bleibt aus Angst vor einem möglichen Jobverlust nicht zu Hause. Von den internationalen Kollegen kommen lediglich 44% der Befragten trotz Erkrankung ins Büro.
Neben der Angst um den Arbeitsplatz gibt es laut RHI noch weitere Gründe, warum sich die Fachkräfte nicht krankschreiben lassen. So bleibt gut die Hälfte der deutschen und über ein Drittel der österreichischen Finanz- und HR-Manager wegen eines hohen Arbeitspensums dem Arbeitsplatz auch während einer Krankheit nicht fern. Über ein weiteres Drittel der österreichischen und deutschen Experten möchte bei Kollegen und Vorgesetzen dem Verdacht vorbeugen, dass sie nicht engagiert und hart genug arbeiten würden, wenn sie krank im Bett blieben.
Diese Heldenmeldung basiert auf Ergebnissen des Workplace Survey 2009, für den Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt haben soll. Der alljährliche Workplace Survey soll Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen aufzeigen. Darunter sind also auch ganz ungesunde…

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Medienschau, Szene , ,

Englische ICV-Image-Broschüre

21. Januar 2010

Der Internationale Controller Verein (ICV) hat jetzt seine neue Image-Broschüre in englischer Sprache erstellt. Zurzeit ist der ICV in elf europäischen Ländern tätig; außerhalb des deutschsprachigen Raumes (D, A, CH) in Polen, Litauen, Estland, Russland, Slowenien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein , ,

Wer praktiziert noch die flexible Plankostenrechnung?

21. Januar 2010

Zur Zeit befinde ich mich an einem für mich historischen Ort: dem Holiday Inn Airport-North in Frankfurt. Zum letzten Mal war ich in diesem Hotel 1981. Damals hieß es noch Crest-Hotel und ich besuchte in diesem Hotel mit ca. 160 Teilnehmern ein Plankostenrechnungsseminar der Arbeitsgemeinschaft Planung (AGPLAN). Referenten waren damals Prof. Kilger, Prof. Medicke, Dr. Hans-Georg Plaut und Dr. Karl Gans. Auf der Teilnehmerliste fand ich als Teilnehmer auch Dr. Eckhard Cordes, damals Mitarbeiter der Mercedes Benz AG, heute Vorstandsvorsitzender der Metro AG. Dieses Seminar war Anfang der 80er Jahre der “Hit” der betriebswirtschaftlichen Seminarszene. Heute bin ich wieder in diesem Hotel, diesmal als Referent, mit 11 Controllern als Teilnehmern, von denen nur noch einer den Begriff “Sollkosten” kennt, einem wesentlichen Begriff der flexiblen Plankostenrechnung. Auch, so meinte ein teilnehmender Controller, ist Kostenstellenrechnung heute vom Image her das “Vorletzte” vor der Buchhaltung und erntete für diese Bemerkung Empörung von anwesenden Buchhaltern/Controllern. Kernfrage der studierten Teilnehmer war jedoch: “Ist das Controlling???” “Wir haben noch nie etwas von der Trennung zwischen Fertigungs- und Hilfslöhnen gehört!” “Wer sagt, das man das so machen sollte?” “Ihr Verein? (gemeint der ICV)”. Zugegeben: Ich habe zunehmend Argumentationsprobleme. Was nützt die beste Kostenrechnungsphilosophie, die auch von vielen US-Controllern in Form des Ressource Consumption Accountings respektiert wird, wenn von den jüngeren Controller kaum jemand sie mehr kennt und praktiziert. Vielleicht gibt es aber auch irgendwann einen Relaunch, wenn jemand dieses gute, aber etwas aufwendige System, vom Staub der Geschichte befreit und als Modethema propagiert. Wir werden sehen.

Manfred Grotheer Sonstiges

Studie des Instituts für Business Intelligence: Konzernsteuerung und Wertbeitrag von BI

20. Januar 2010

Liebe Controller-Community,

die vom Institut für Business Intelligence (IBI) in Kooperation mit dem Internationalen Controllerverein (ICV) und der IBM entwickelte Studie, “Konzernsteuerung und Wertbeitrag von Business Intelligence”, stellt erstmalig differenzierende Fragen zum Zusammenhang zwischen der Ausrichtung der Konzernsteuerung und der IT-Unterstützung.

Als kleines Dankeschön erhalten alle Teilnehmer ein Summary der Ergebnisse. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern zwei Amazon Kindle.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bei dieser Studie unterstützen und bei der Befragung unter http://www.i-bi.de/konzernsteuerung/ teilnehmen.

Andreas Seufert Controlling & IT, BI, Excel,..., Internationaler Controller Verein, Methoden & Erfahrungen

Lob ist eines der stärksten Motivationsinstrumente

17. Januar 2010

Nicht ganz Knigge-like erschien am 14.1.2010 in der FTD in der Rubrik “Casual Friday” ein Beitrag mit den Themen “Feedback”, “Sch…” und “Lob”. Auch wenn der Autor es etwas überzeichnet hat, ist das Lob eines der wichtigsten Motivationsinstrumente und kostet nichts. Loben wir unsere Kollegen genug, ob Controller-Kollegen und Kollegen aus den Fachbereichen mit denen wir zusammenarbeiten? Anlässe gibt es viele: eine rechtzeitig abgegebene Analyse, ein Plan der erreicht wurde, eine rechtzeitig angekündigte Abweichung. Vielleicht nehmen wir uns als noch etwas verspäteten Vorsatz für dieses Jahr noch vor, etwas mehr zu loben. Mal schauen, was passiert. Vielleicht werden auch wir mehr gelobt. Den FTD-Artikel finden Sie unter http://www.ftd.de/politik/deutschland/:casual-friday-hier-bekommen-sie-ihr-feedback-weg/50060646.html

Manfred Grotheer Sonstiges

Oi Torpedo