Controlling heute Rosita Blaha

BI.Energie Kongress (2): Big Data und Datenschutz

17. September 2014

Auf dem BI. Energie Kongress 2014 in Leipzig steht an diesem Nachmittag u.a. Forum E, “BI & Big Data”, auf der Agenda. Interessant: Gut ein Drittel der Kongressteilnehmer hat sich für dieses Thema entschieden.

Den Einführungsvortrag, “Big Data – Der praktische Nutzen für den Alltag”, hält Felix Oettel, Business Consultant der Kongress-veranstaltenden BI Business Intelligence GmbH. Im Mittelpunkt stehen bei ihm die Nutzung und Analyse von “polystrukturierten” Daten, Oettel verwendet den Begriff synonymisch zu “unstrukturierten” Daten. Der Refernt meint, bis zu 80% aller Daten sind polystrukturiert bzw. unstrukturiert. Typische Big Data Business Cases sieht er in Einkauf, Forschung & Entwicklung, Kundenservice, Marketing, Wettbewerbsbeobachtung sowie Qualitätssicherung. Oettel stellt kurz Analysewerkzeuge vor und klassifiziert Datengruppen. Sich auf ein klassisches, vor Jahren umgesetztes Datawarehouse-Projekt beziehend, applelliert Oettel, sich in den neuen Big-Data-Zeiten nicht auf die neuen technischen Möglichkeiten zu fokussieren, sondern auf den Business Case.

Einblicke in den Zusammenhang von Big Data und Datenschutz gewähren in einem zweiten Vortrag des Themenforums Dr. Heralt Hug Rechtsanwalt/Partner/Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und und Dr. Adina Kessler-Jensch, Rechtsanwältin/Counsel/Fachanwältin für IT-Recht, beide bei CMS Hasche Sigle (s. Bild). Illustriert mit einigen beachtlichen Praxisfällen stellt Dr. Kessler-Jensch zunächst die Chancen von Big-Data-Anwendungen vor: Trends erkennen, Kunden ansprechen, Kapazitäten besser auslasten, Kundenprobleme erkennen und also Mehrerlöse erzielen. Anschließend macht sie klar, dass die Anwendung von Big Data nicht im rechtsfreien Raum passieren darf. Welche datenschutzrechtlichen Vorgaben es zu beachten gilt, stellt sie anschließend kurz vor. Sie geht detailliert auf das Bundesdatenschutzgesetz ein und stellt wesentliche Punkte daraus vor. Kann es überhaupt eine datenschutzrechtlich konforme Big-Data-Anwendung geben und wie muss diese aussehen. Auch darauf geht die Referentin kurz ein.

Weitere Infos sind abrufbar unter cmshs-bloggt.de und via Twitter: @CMS_HascheSigle

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“Big Data” auf BI. Energie Kongress in Leipzig

17. September 2014

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In Leipzig findet heute der BI. Energie Kongress 2014 statt. Rund 100 Branchenspezialisten befassen sich mit Business Intelligence und Big Data, ebenso mit den Themen Energie-Controlling, BI im Handel sowie im Vertrieb. Spannendes, zentrales Thema aber ist: Was bedeutet Big Data für die Energiewirtschaft und welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus? Die Online-Medien des Internationalen Controller Vereins (ICV) sind auch in diesem Jahr wieder Medienpartner der Tagung.

BIKongress3Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der veranstaltenden BI Business Intelligence GmbH, Jürgen Schubert, hält Prof. Dr. Carsten Felden den 1. Impulsvortrag. Der Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der TU Bergakademie Freiberg widmet sich dem Thema “Big Data in der Energiewirtschaft”.

Big Data sei zurzeit ein “Riesenthema”, meint Felden, setzt zu Beginn zwei Prämissen: a) Big Data sei nicht komplett sonderlich Neues und b) Unternehmen müssten Big Dat wirklich wollen. “Jetzt und neu” seien im Zusammenhang mit Big Data: Es gebe neue technische Möglichkeiten und “in der Breite” werde inzwischen verstanden, wie BI funktioniert – und deshalb würde nun auch “immer mehr” gewollt.

Felden warnt, Big Data nicht auf den Faktor “Volumen” zu reduzieren. Es müsste vielmehr begriffen werden, welche Daten für bestimmte Fragestellungen weiterhelfen. Deshalb müsste man sich mit der “Vielfalt” (Variety) der Daten intensiv befassen (z.B. auch textuelle Infos einbeziehen). Mit “Volumen”, “Vielfalt” und “Velocity” sei erst eine Integrationsleistung vollbracht, so Felden, aber damit sei noch gar nichts vollbracht: Es folge der wesentlichste Bereich: “Analytics”. Hier sei der “fachliche Aufhänger” das A & O.

Felden nennt am Ende 4 Erfolgsfaktoren:

1. Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter (insbesondere auf der Ebene Analytics)

2. Datenschutz (“äußerst relevantes Thema”: Es sei unbedingt zu prüfen, was überhaupt getan werden darf)

3. Architekturen & Basistechnologien (Es herrscht eine hohe Dynamik sowohl in den Märkten als auch in der Technolgieentwicklung: “Alles muss beherrschbar sein und bleiben”, “Anstöße müssen aus den Fachabteilungen kommen”)

4. Ausrollen und Betreiben (“Die Mitarbeiter müssen mit Big Data auch umgehen KÖNNEN: Es muss dafür gesorgt sein, dass etwas Verständliches herauskommt”; “CHANGE WIR STANDARD”: Lösung muss in dynamischer Umwelt weiterleben können)

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Controlling-Praktiker starten Herbsttagungen in 5 Ländern

11. September 2014

Der Internationale Controller Verein (ICV) startet am 23. September seine diesjährige Serie öffentlicher Herbsttagungen; 2014 mit acht Controlling-Fachtagungen in fünf europäischen Ländern. Von Berlin bis Zagreb laden regionale ICV-Arbeitskreise Manager, Controlling-Experten, Berater und Hochschullehrer und Studierende ein, aktuelle Themen der Controller-Praxis jeweils einen Tag lang zu erörtern. In diesem Jahr stehen Themen wie „Big Data“ „Planung, Budgetierung, Forecast in volatilem und immer komplexerem Umfeld“, „Controlling in globalisierter Wirtschaft“ und auch „Kennzahlen-Optimierung für nachhaltige wirtschaftliche Erfolge“ im Mittelpunkt.

Den Auftakt zu den Controlling-Herbsttagungen macht die 25. Controller Tagung der Schweizer ICV-Arbeitskreise am 23. September in Dättwil bei Zürich. Dort werden Themen wie „Lean Planning“, „Finanzielle Führung von öffentlichen Spitälern“, „Transformation Controlling bei der SBB”, „Produktionsverlagerung nach Osteuro-pa“ sowie „Big Data“ behandelt.

Am 25. September folgt dann in Wien die 15. Internationale Gesundheitswesen-Tagung, am 16./17. Oktober die 14. ACC Adriatic Controlling Conference (Ljubljana, Slowenien); am 5. November die 2. ICCC International Controlling Conference Croatia (Zagreb), am 13. November die 10. CAB Controlling Advantage Bonn, am 15. November die 14. CIB Controlling Innovation Berlin, am 21. November die 13. CIS Controlling Insights Steyr (A) und am 27. November schließlich die 12. CCS Controlling Competence Stuttgart (IBM-Forum Ehningen bei Stuttgart).

Auf den ICV-Herbsttagungen werden auch 2014 wieder renommierte Preise verliehen: in Berlin der Controlling-NachwuchsPreis, in Ehningen bei Stuttgarter der
Green-Controlling-Preis. Mehr Informationen: ICV-Website www.controllerverein.de -> „Veranstaltungen“

Bitte jetzt informieren und anmelden!

Internationaler Controller Verein, Methoden & Erfahrungen, Szene

Controlling Insights Steyr: Programm und Anmelde-Link sind online

9. September 2014

Controlling Insights Steyr (CIS) wartet auch in diesem Jahr wieder mit einem interessanten Programm auf.  Inhaltlich wird sich die österreichische ICV-Regionaltagung insbesondere mit Big Data und Industrie 4.0 beschäftigen und der Frage, ob es sich dabei um viel Lärm um nichts oder den Beginn der digitalen Transformation im Controlling handelt.

Daneben bietet die 13. CIS am 21. November wieder die Möglichkeit, sich generell wertvolle Einblicke in die Praktiken erfolgreicher Unternehmen zu sichern.

Zu den CIS-Veranstaltungsseiten

Sonstiges

Deyhle in Hamburg bei der CP Corporate Planning AG

9. September 2014

Ein Hinterhof-Start-up, Jahrgang 1989, hat gestern in Hamburg mit einem rauschenden Fest seine 25-jährige Erfolgsgeschichte gefeiert. 800 Gäste gratulierten im Stage Theater im Hamburger Hafen der CP Corporate Planning AG. Wo sonst der “König der Löwen” begeistert, bezauberte gestern ein perfekter Gastgeber in bester Feierlaune seine Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner und Freunde des Hauses.

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Weggefährten zollen sich hochachtungsvoll Respekt: Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle (links) und Peter Sinn, Gründer und Vorstandsvorsitzender der CP Corporate Planning AG, auf der Bühne des glanzvollen CP-Jubiläums.

Die CP Corporate Planning AG ist Firmenmitglied und Kooperationspartner des Internationalen Controller Vereins (ICV) und Mitglied in der International Group of Controlling (IGC). Ausdruck der jahrzehntelangen engen Beziehungen war gestern Abend die Ansprache von “Controlling-Papst” Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle, Gründer und Ehrenvorsitzender des ICV. Auf dem CP-Anwendertreffen (8./.9. September), das gleichzeitig mit dem jährlichen nationalen und internationalen Partnertreffen stattfindet, hatte Karl-Heinz Steinke, ICV-Vorstandsmitglied, zu Beginn über Nachhaltigkeits-Controlling in Unternehmen gesprochen.

Mit der innovativen Darstellung einer Finanzplanung in einem “rechnenden Baum” anstelle einer klassischen Tabellenkalkulation hat vor nun 25 Jahren alles begonnen. Peter Sinn und Achim Berg entwickelten 1989 gemeinsam die Idee und legten den Grundstein für die CP Corporate Planning Software und Unternehmensberatung GmbH. Seitdem wurde die Softwarelösung kontinuierlich weiter entwickelt, die Einsatzbereiche sukzessive bis hin zur ganzheitlichen Unternehmenssteuerung erweitert. Neben Aufgaben des klassischen Controllings (Finanzplanung, Kosten-Controlling, Reporting und Ist-Analysen) wurden Funktionen und Anwendungen für die strategische Planung, für das Risikomanagement und die Legalkonsolidierung ergänzt und innerhalb einer integrierten Lösung miteinander verbunden. Anforderungen aus der Unternehmenspraxis und Gesetzgebung (z.B. KonTraG, Basel II/III, E-Bilanz) sowie neue Trends in der Arbeitswelt fanden Niederschlag in der Weiterentwicklung der Software. Heute ist Corporate Planning einer der führenden Anbieter in Europa von Corporate Performance Management Software und bietet mit der Corporate Planning Suite vielseitige Planungs-, Reporting- und Analysemethoden in einer integrierten technologischen Plattform mit einheitlichem “look and feel”.

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Ein Highlight der Geburtstagsparty im Stage Theater war der überraschende Auftritt der populären Band Revolverheld. CP-Vorstand Peter Sinn konnte und kann stolz sein auf seinen Sohn Jakob Sinn, Revolverheld-Drummer.

Internationaler Controller Verein, Szene

2. ICCC in Zagreb: Programm für den 5. November steht

3. September 2014

Die 2. ICCC International Controlling Conference Croatia – die ICV-Regionalveranstaltung in Kroatien – findet am 5. November in Zagreb statt. Teilnehmer aus Deutschland, Schweiz, USA, Polen, Spanien und Mazedonien werden erneut ihre Erfahrungen mit den Controllern aus Kroatien austauschen und so wertvolles Wissen teilen.  Keynote-Sprecher ist Hendrik Vater, der auch sein Buch vorstellen wird, das soeben auch auf Kroatisch erschienen ist. Das Motto der Konferenz lautet “Controlling – Change for Success”. 8 Vortragende konnten zu diesem zentralen Thema gewonnen werden. Die Programmdetails sind nun online im Veranstaltungsbereich zu finden.

 

Sonstiges

Bewerbungsfrist Green-Controlling-Preis endet am 15. September

2. September 2014

Am 15. September endet die Bewerbungsfrist um den mit 10.000 EUR dotierten Green-Controlling-Preis 2014. Die Péter Horváth-Stiftung hat ihn zum vierten Mal in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) ausgelobt. Der Preis wird auf der Fachtagung „Controlling Competence Stuttgart – CCS 2014“ am 27. November verliehen.

Zur Förderung der Auseinandersetzung des Controllings mit der „grünen Herausforderung“ wird seit 2011 jährlich die innovativste und effektivste „grüne“ Controlling-Lösung zur Gestaltung und Steuerung von ökologischen Strategien, Programmen, Projekten und Maßnahmen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ausgezeichnet. Zur Teilnahme am Auswahlverfahren ist eine maximal zehn Seiten umfassende Darstellung der grünen, seit dem Jahr 2013 umgesetzten Controlling-Lösung bei der Péter Horváth-Stiftung, c/o IPRI gGmbH, Stuttgart, einzureichen. Infos & Bewerbungsunterlagen sind auf der ICV-Website online.

„WiWo Green“ ist auch in diesem Jahr wieder Medienpartner des Green-Controlling-Preises.

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Den Green-Controlling-Preis 2013 überreichten auf der “Controlling Competence Stuttgart – CCS 2013″ Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth (3.v.r.), Geschäftsführer IPRI gGmbH, Stuttgart, Leiter der ICV-Ideenwerkstatt, und Siegfried Gänßlen (Bild: links), CEO Hansgrohe SE und ICV-Vorstandsvorsitzender, an (v.l.n.r.): Christoph Nieschwitz und Benjamin Böhnke von der Volkswagen AG und an Prof. Dr. Georg Fundel (Geschäftsführer) und Rainer Koch von der Flughafen Stuttgart GmbH.

Sonstiges

Big-Data-Konferenz-Ticket im Wert von 990 EUR gewinnen!

29. August 2014

Der ICV ist neben SAP Veranstaltungspartner der Big-Data-Konferenz von Horváth & Partners am 25. September in Stuttgart. Auf der Konferenz soll aufgezeigt werden, wie Unternehmen und Organisationen Big Data & Analytics einsetzen können, um ihre Geschäftsmodelle weiter zu entwickeln, die Produktentwicklung zu beschleunigen und entlang der Wertschöpfung gleichzeitig Effizienz und Qualität zu steigern sowie operative und strategische Steuerung zu verbessern. Die Keynote hält Prof. Thomas H. Davenport – Bestsellerautor und Vordenker zum Thema Big Data & Analytics. Danach stellen hochkarätige Referenten von Bayer, Blue Yonder, GfK, Daimler Financial Services, SAP und Zalando den Einsatz von Big Data & Analytics in der Unternehmenspraxis dar.

Der ICV verlost  Tickets (die Teilnahmegebühr beträgt 990,- EUR zzgl. gesetzl. MwSt.) für die Veranstaltung. In den Lostopf kommt, wer bis zum 7. September an presse@controllerverein.de eine E-Mail mit dem Betreff „Big-Data-Konferenz Ticket gewinnen“ mit seiner Anschrift (für den Gewinnfall) schreibt. Außerdem erklärt man sich als Mitspieler bereit, nach der Konferenz im ICV-ControllingBlog im Bereich Big Data in einem Kommentar seine Eindrücke von der Konferenz kurz mitzuteilen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Preis kann nicht ausbezahlt werden.)

Wer kein Glück beim Gewinnspiel hat, aber ICV-Mitglied ist, kann von einem exklusiven Mitglieder-Rabatt von 25% profitieren.

Zur Veranstaltung

Sonstiges

Anschaulicher präsentieren

24. August 2014

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Wie kann ich gut präsentieren; ohne meine Zuhörer mit dem üblichen Powerpoint-Gewitter zu überziehen? – Am Donnerstag hatte ich in Halle/Saale bei einem Grundlagenkurs „Visu-Train – Visualisierung für Trainer, Berater und Coaches“ Gelegenheit, mich mit einer spielerisch erscheinenden Alternative vertraut zu machen. Den Kurs leitete Marion Kellner-Lewandowsky, Controlling-Coach aus der Saale-Stadt, Arbeitskreisleiterin im Internationalen Controller Verein (ICV).

Auf der ICV-Mitgliederversammlung und dem anschließenden Congress der Controller im Mai dieses Jahres war sie mir mit ihrem Sketchbook aufgefallen, in dem sie das Gehörte für sich „visualisiert“ protokolliert hatte. Die gezeichneten Notizen hatten mich so beeindruckt, dass ich ihre Methode kennenlernen wollte.

Nun war es mit „Visu-Train“ so weit. In einer kleinen Gruppe stellte Marion Kellner-Lewandowsky die Grundlagen der Visualisierung vor. Mit den Basics – die eingesetzten Materialien – ging es los. Sie erklärte mit sichtlichem Spaß und übte mit uns Teilnehmern das Zeichnen einfacher Symbole und Figuren. Sie verriet uns so manche Tipps und Tricks, und nun wissen wir, wie man etwa Flipcharts ansprechend gestalten kann. Interessant waren die Debatten in unserer Runde um immer neue Visualisierungs-Ideen.

Ich suchte insbesondere Antworten auf  Frage, wie ich künftig anstatt „ins Powerpoint“ „in ein weißes Blatt“, wie es die Referentin nennt, etwa einen Flipchart-Bogen, „denken“ könnte. Anregungen dafür gab es eine ganze Menge. Die im Workshop gezeichneten Beispiele belegten anschaulich die guten Gründe für den Einsatz visueller Mittel. So bin ich nun fest davon überzeugt, auf diese Weise für eine bessere Aufmerksamkeit sorgen und das oft erlebte Abschalten der Powerpoint-Betrachter vermeiden zu können. Dass „ein Bild mehr als 1.000 Worte“ sagt, kann ich nun künftig selbst ausprobieren. Noch so manche Übung vorausgesetzt, wird sich die Wirkung meiner Bilder bei den zuhörenden Betrachtern zeigen müssen; ob sie sich tatsächlich untereinander besser verstehen und eher bereit zum Mitdenken und Mitmachen sein werden…

Unsere Kursleiterin machte immer wieder Mut, einfach drauflos zu zeichnen. „Zeichnen kann jeder“, betonte sie unermüdlich. Die unter fachkundiger Anleitung entstandenen Übungs-Werke an unseren Flipcharts waren beim abschließenden Betrachten am Nachmittag tatsächlich schon ansehnlich.

Mehr erfahren und ausprobieren zu wollen, legt die Überlegung nahe, auch „Visu-Train II“ zu besuchen. Bei diesem Aufbaukurs steht dann die Visualisierung bei der Ideenvermittlung, Problemanalyse und -lösung, im Teammeeting und in der Gruppenmoderation im Mittelpunkt.

Methoden & Erfahrungen, Szene

Deutsche Bundesbank gibt Arbeitskreis-Mitgliedern Einblicke

21. August 2014

Am 7. Juli 2014 hatten 16 Mitglieder und Gäste des AK Berlin-Brandenburg die Möglichkeit, in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Berlin und Brandenburg über die europäische Bankenunion zu diskutieren. Dr. Albrecht Sommer, Leiter des Stabs des Präsidenten der Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg, erläuterte den Teilnehmern ausgehend von der Finanzkrise die Gründe zur Errichtung der europäischen Bankenunion. Anschließend stellte er den einheitlichen Aufsichtsmechanismus für die systemrelevanten Banken und den einheitlichen Abwicklungsmechanismus zur Harmonisierung der nationalen Finanztransaktions-Systeme vor. Auch berichtete er vom Aufbau des europäischen Abwicklungsfonds, der im Jahr 2023 abgeschlossen sein wird.

Zu allen Punkten gab es viele Fragen und Dr. Sommer gestattete einen Blick hinter die Kulissen von Bundesbank und EZB. Die recht lebhafte Diskussion in offener Atmosphäre zeigte die Möglichkeiten und Grenzen der europäischen Bankenunion auf. Die Präsentation von Dr. Sommer können Mitglieder des ICV auf der Homepage des AK herunterladen.

Sonstiges

Oi Torpedo