Dr. Walter Schmidt, Mitglied des ICV-Vorstandes, hält das Schlusswort der 1. CIBaltikum. Er dankt namentlich dem Orga-Team, würdigt die Themenvielfalt und das hohe Niveau der Referate. Ein besonderes Dankeschön richtet er an die Live-Übersetzer, die alle Vorträge ins Englische bzw. ins Litauische übersetzt haben.

Die “Message” der Tagung?: “Controlling kann helfen, das Business besser zu verstehen. Dorthin ist es kein einfacher Weg.” Die Tagung habe eindrucksvoll klar gemacht: “All checking has to result in improvements!” – Dr. Schmidt nimmt abschließend noch einmal die These der Referentin Prof. Dr. Loreta Valanciené als Ausblick auf: “The best way to predict the future is to create it.”
Eine anspruchsvolle, perfekt organisierte Controlling-Tagung für die baltischen Staaten ist damit zu Ende gegangen. Die zweite Auflage der CIBaltikum findet am 10. Oktober 2008 in der estnischen Hauptstadt Tallinn statt. Ein Termin, den vorzumerken sich sicher lohnt.
Hans-Peter Sander Liveblog "CIBaltikum 2007"
Andrzej Gielata, als stellv. CFO verantwortlich für Financial Accounting und Projektcontrolling bei “Mota-Engil Polska”, Mitglied im ICV-Arbeitskreis Krakow (PL), spricht jetzt unter der Überschrift “Earned value analysis for Construction Project from the perspective of a Consortium Leader”.
 
Er beschreibt die Ziele und die Organisation des Projekt-Controllings, die Struktur des Consortiums, das entsprechende Modell für das Projekt-Controlling mit seinen Spezifika und Herausforderungen. Abschließend präsentiert Gielata live die Tools für die “Earned value analysis”.
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Investment-Controlling am Beispiel der Wohnungsrekonstruktion in Berlin-Hellersdorf ist das Thema von Annette Siering, Leiterin Finanzen und Controlling der STADT UND LAND Wohnbauten Gesellschaft mbH, seit 2002 Mitglied im AK Berlin-Brandenburg.
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Sie beschreibt ihr Unternehmen, die Umbrüche im (Ost-) Berliner Wohnungsmarkt seit Mitte der 90er Jahre, die politischen Restriktionen für ihr unternehmerisches Handeln, die Rekonstruktion der 16.000 Wohnungen des Unternehmens und die sich daraus für den Finanzbereich ergebenden komplexen Hearusforderungen. – Blickt man aus dem Kongress-Hotel, sieht man eines der Neubau-Viertel von Vilnius, ebenfalls aus “Vor-Wende-Zeiten”. Auch unter diesem Aspekt ist dieser Vortrag sicher relevant für die Zuhörer der CIBaltikum.Â
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Die CIBaltikum wird nach der Mittagspause fortgesetzt mit dem Vortrag von Dr. Daiva Slekien, Geschäftsführerin der Real Estate Development Unternehmung SSPC. Sie will sich der Frage widmen, was man in ihrem Unternehmen unter “Controlling” versteht.Â
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Ist “Controlling” gleich ”Kontrolle”? Aber sie will weit über Begriffserklärungen hinaus gehen; vor allem den Controlling-Prozess in ihrem Unternehmen beschreiben. Das geschieht unter der Prämisse, ”Controlling = System Risiken zu managen!” Dr. Slekien beschreibt verschiedene Bereiche, deren typische Risiken und diverse Wege, diese zu managen. – Ein sehr praxisnaher Vortrag mit vielen Beispielen, der plastisch verdeutlicht: ”Kontrolle < Controlling”. Â
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Es spricht nun Rolandas Rupsys, Head of Internal Audit bei AB Mazeikiu Nafta, einer der größten Raffinerien im Baltikum. Rupsys’ Thema: “Soft Controls: Evaluating Tone at the Top”.
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Er beschreibt detailliert die umfassende ”Internal control environment”. “Soft control” richtet sich nach seiner Auffasung im Unterschied zu “materiellen Fakten” (”Hard controls”) auf die Mitarbeiterperspektive bezüglich Ethik, Kompetenz, Beziehungen, Integrität etc.  Der Vortrag mit Blick auf Corporate Governance wirft Fragen nach der Verantwortung von Controllern auf und dem Verhältnis von Management und Controlling.
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Es spricht nun Prof. Ph. D. Toomas Haldma von der Universität Tartu, der auch den AK Estland des ICV repräsentiert. Haldmas Thema: “Management Accounting Changes in the Estonian Companies”.
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Er beschreibt zunächst die Entwicklung des “Accountings” in seinem Land seit den 90er Jahren. Mit Stolz verweist er darauf, dass das National Accounting Standard Board Estlands bereits in den 90er Jahren Inputs von CFOs in seine Standards einfließen ließ. Prof. Haldma stellt dann die sein Land betreffenden Ergebnisse des von Prof. Peter Horvath initiierten “Survey on performance measurement and management” in den neuen EU-Staaten aus dem Jahr 2006 vor. Darin werden die Entwicklungen zwischen 1999 bis 2006 detailliert beschrieben. Prof. Haldma schließt seinen Vortrag mit einigen Informationen zum AK Estland im Internationalen Controller Verein, der sein fünftes Treffen für den kommenden November vorbereitet hat.Â
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Es spricht nun Dr. Hendrik Vater, Deutsche Post AG, “Next Generation Controlling”. Er stellt das entsprechende, bei Deutsche Post World Net realisierte Projekt IMPACT vor.
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Dabei beschreibt er die Rolle des Controlling und der Controller in der Organisation, unternehmensweite Transparenz zu schaffen und die Effizienz des Controlling, die Zufriedenheit des Managements wie auch der Controller selbst, zu steigern. Im Vortrag zeigt sehr praxisnah den beschrittenen Weg vom ”Zahlenknecht” zum Sparringspartner des Managements bzw. zum (”Advanced”) Navigator. Dieses Verständnis in 220 Ländern zu verbreiten, war die größte Herausforderung des Projekts.
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Prof. Dr. Loreta Valanciené, stellv. Dekanin der Fakultät für Wirtschaft und Management an der University of Technology in Kaunas, spricht nun zum Thema “Organisation’s value and controlling”.
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Sie erläutert den Wert-Begriff aus verschiedenen Perspektiven. Die Rolle der Controller sieht sie als “Information Holders” und sie schließt ihre Präsentation mit der These: “Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen ist, die Zukunft zu gestalten.”
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Punkt 10 Uhr hat Diana Meiliné die CIBaltikum 2007 eröffnet. Sie wird die Tagung moderieren. Die Eröffnungsrede hält dann Aiste Lörgen, Leiterin des AK Litauen. Sie hofft, dass sich die “CIBaltikum” als eine alljährlich stattfindende Tagung der Region etablieren wird.

Dann berichtet Lörgen über den Stand des Controlling in Litauen und den Beginn des ICV-Arbeitskreises. Am Anfang stand die Verständigung, welches Verständnis von “Controlling” in Litauen besteht: englisches?, deutsches?… – “litauisches Controlling”!

Aiste Lörgen stellt dann den Internationalen Controller Verein vor: seine Historie, seine Struktur und vor allem die Controlling-Philosophie. Am Beispiel des AK Litauen erläutert sie das Wirken des ICV als Plattform für Erfahrungsaustausch, Knowhow-Transfer sowie für Kommunikation und Networking von Praktikern in Litauen.   Â
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In 15 Minuten startet die erste Fachtagung des Internationalen Controller Vereins im Baltikum. Das Hotel “Karolina” in Litauens Hauptstadt Vilnius ist der Austragungsort. Erwartet werden Teilnehmer aus Deutschland, Estland, Litauen und Polen. Das Orga-Team des AK Litauen um Aiste Lörgen hat alles bestens vorbereitet. Der Countdown läuft.Â
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