Am letzten Freitag hat unser internationaler Fachkreis “Kommunikations-Controlling” des Internationalen Controller Vereins in ausgesprochen internationaler Umgebung getagt. Wir waren zu Gast bei der Deutschen Welle in Bonn, die sich als ein hervorragender Gastgeber zeigte. Für mich besonders beeindruckend war dort die auf Schritt und Tritt erlebbare Internationalität; von diesem Sendehaus wird – mit zumeist jungen Muttersprachlern – in 30 Sprachen in die ganze Welt gesendet. Und weil gerade Fußball-Weltmeisterschaften sind, sahen wir am Freitagnachmittag im Sender einige Fan-Grüppchen in den Trikots ihrer Heimatmannschaften vor Fernsehern ihre Teams anfeuern (es spielten gerade Brasilien und Portugal ihr letztes Vorrundenspiel).
Das Fachkreistreffen bei der Deutschen Welle war das erste Treffen nach dem kürzlichen Erscheinen des ICV-Statements “Grundmodell für Kommunikations-Controlling”. Diese Publikation ist ein Meilenstein der Fachkreisarbeit, auf den wir alle sehr stolz sind. Nun galt es zu überlegen, welche Aufgaben nach den geschaffenen Grundlagen anzupacken sind. Wir haben Themen für mindestens weitere drei Jahre konzentrierter, kreativer Arbeit gefunden, wenn ich nur an Stichworte wie “Praxisbeispiel”, “nichtmaterielle Werte”, “Kennzahlen” usw. denke.
Wie auf unserem Gruppenbild unschwer zu erkennen ist, macht diese Arbeit in dem Fachkreis richtig viel Spaß.
Nach Mitgliederversammlung und Congress 2010 Mitte Juni sind nun einige neue Video podcasts hinzu gekommen. Der neueste Film fasst den Vorstandsbericht für das Jahr 2009 auf der Mitgliederversammlung vom 13. Juni zusammen.
Am 13. Juni 2010 hat in München die Mitgliederversammlung des Internationalen Controller Vereins (ICV) getagt. Den Bericht für das Geschäftsjahr 2009 des Vorstandes gab der Vorstandsvorsitzende Siegfried Gänßlen, CEO der Hansgrohe AG. Controlling.TV (auf http://www.controllerverein.com) hat den Bericht zusammengefasst.
Am vergangenen Freitag konnte ich an der “3. Internationalen wissenschaftlich-praktischen Controlling-Konferenz” in Kaliningrad teilnehmen. Ein Bericht ist auf der ICV-Website online. Seit 2008 organisiert in der russischen Ostsee-Enklave der “Club of Management and Financial Controllers” gemeinsam mit dem Internationalen Controller Verein ICV und dem “Baltic Business Club” diese Fachtagung.
Als Gast aller drei bisherigen Tagungen konnte ich dort eine interessante Entwicklung miterleben. Das Programm der diesjährigen 3. Tagung dominierten Praxisberichte aus Unternehmen, wie Controllingsysteme eingeführt wurden und wie diese genutzt werden. Als ich vor vier Jahren mit einigen russischen Kollegen die Gründung eines Kaliningrader ICV-Arbeitskreises diskutierte, war es noch eine sehr ungewöhnliche Vorstellung für sie, sich mit Kollegen anderer Unternehmen über derartige, oft sensible Fragen auszutauschen. Inzwischen arbeitet der “Club der Controller” mit nahezu monatlichen Treffen kontinuierlich und die neueste Tagung hat gezeigt, dass der Erfahrungsaustausch zur Normalität geworden ist.
Ungewöhnlich für mich sind immer wieder die enorme Diskussionsfreude auf russischen Fachtagungen und die Flut von Nachfragen an Referenten. Auch mir wurden wieder Löcher in den Bauch gefragt. Sehr lebhaft wird in Kaliningrad die Rolle der Controller in den Unternehmen diskutiert: Welche Kompetenzen haben sie? Welche Verantwortung tragen sie? Das ist für mich als Beobachter immer wieder interessant, weil an den dortigen Tagungen zahlreiche Unternehmer, Firmeneigentümer, teilnehmen und sehr kritische Fragen aufwerfen. Der Kaliningrader Controller-Club vertritt dabei übrigens sehr konsequent das Controller-Leitbild der International Group of Controlling IGC.
Gerade habe ich wieder ein neues Werbe-Banner hier im ControllingBlog online gestellt. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass dieses Blog von verschiedenen Anbietern als Werbeplattform genutzt wird? Für den Internationalen Controller Verein als Blog-Betreiber sind diese Werbepartner eine wichtige Unterstützung: die Einnahmen aus der – fachlich verwandten Werbung – helfen dem ICV Kosten der Öffentlichkeitsarbeit zu decken, mit denen kostenlose Angebote wie dieses Blog, aber auch die Website und die “Controller’s e-News”, möglich werden. – Deshalb will ich hier gerne auch einmal unseren Werbepartnern Dankeschön sagen und Sie, verehrte LeserInnen, ermuntern, die Banner auch einmal zu klicken und sich über die beworbenen Angebote zu informieren.
Der Höhepunkt im Verlauf eines jeden “ICV-Jahres” ist immer wieder der große “Congress der Controller” in München. Am 14./15. Juni 2010 wird er zum 35. Mal stattfinden. Ich mache heuer das Dutzend eigener Teilnahmen voll.
Dieser Tage haben die Anmeldungen zum Congress Fahrt aufgenommen. Conrad Günther, der Geschäftsführer des veranstaltenden Internationalen Controller Vereins, hat in den neuen “Controller’s e-News” berichtet: „Deutlich über 100 Interessenten nutzen bereits die Vorteile des Frühbucherrabatts. Das vielseitige Programm mit hochkarätigen Referenten findet großes Interesse.“
Die Programmdetails stehen auf der ICV-Website bereit. Zu den Congress-Highlights gehören der Eröffnungsvortrag von Dr. Werner Brandt, Finanzvorstand von SAP, am Montag. Ihm werden Peter Gerber, Finanzvorstand Lufthansa Cargo AG, Dr. Eric Strutz, CFO der Commerzbank, und Prof. Péter Horváth folgen. Prof. Jürgen Weber von der WHU wird den Gewinner des ControllerPreises 2010 auszeichnen. Den 2. Congress-Tag eröffnet Dr. h.c. Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, gefolgt von Harald Kroener, Vorstandsvorsitzender der Wieland-Werke, Dr. Peter Speck von Festo und Prof. Rolf Hichert. Zum Abschluss berichtet der Ultraläufer Jonas Biland. Die vier Themenzentren sind dieses Jahr mit „Erfolgreiche Liquiditätssteuerung“, „Innovatives Controlling von Services“, „Intelligentes Kostenmanagement und soziale Verantwortung“ sowie „Effektives Konzern-Controlling“ überschrieben. Traditionell treffen sich die Congress-Teilnehmer am Montagabend zum “Controller’s Biergarten”.
Wer den Frühbucherrabatt nutzen will, darf den 14. April nicht verpassen. ICV-Mitglieder erhalten darüber hinaus eine ermäßigte Teilnahmegebühr. Also, am besten gleich anmelden! Wir sehen uns!!
“Helden gesucht.” Mit diesem Slogan lädt zurzeit der Internationale Controller Verein zu Bewerbungen für den mit 5.000 EUR dotierten “ControllingPreis 2010″ ein (Bewerbungsschluss: 28. Februar / Preisübergabe: 14. Juni in Münchenauf derm 35. Congress der Controller).
Eine andere, falsche Art “Heldentum” in den Finanzabteilungen deutscher und österreichischer Unternehmen hat dieser Tage Robert Half International thematisiert. Demnach hüten in nahezu keinem anderen Land Finanz- und HR-Manager im Krankheitsfall so selten das Bett wie in Deutschland und Österreich. 55% der deutschen und 59% der österreichischen Fachkräfte arbeiten auch dann, wenn sie krank sind – hauptsächlich weil sie um ihren Arbeitsplatz fürchten. Etwa die Hälfte der Spezialisten in beiden Ländern, die krank am Schreibtisch sitzen, bleibt aus Angst vor einem möglichen Jobverlust nicht zu Hause. Von den internationalen Kollegen kommen lediglich 44% der Befragten trotz Erkrankung ins Büro.
Neben der Angst um den Arbeitsplatz gibt es laut RHI noch weitere Gründe, warum sich die Fachkräfte nicht krankschreiben lassen. So bleibt gut die Hälfte der deutschen und über ein Drittel der österreichischen Finanz- und HR-Manager wegen eines hohen Arbeitspensums dem Arbeitsplatz auch während einer Krankheit nicht fern. Über ein weiteres Drittel der österreichischen und deutschen Experten möchte bei Kollegen und Vorgesetzen dem Verdacht vorbeugen, dass sie nicht engagiert und hart genug arbeiten würden, wenn sie krank im Bett blieben.
Diese Heldenmeldung basiert auf Ergebnissen des Workplace Survey 2009, für den Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt haben soll. Der alljährliche Workplace Survey soll Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen aufzeigen. Darunter sind also auch ganz ungesunde…
Der Internationale Controller Verein (ICV) hat jetzt seine neue Image-Broschüre in englischer Sprache erstellt. Zurzeit ist der ICV in elf europäischen Ländern tätig; außerhalb des deutschsprachigen Raumes (D, A, CH) in Polen, Litauen, Estland, Russland, Slowenien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.
Die erste Ausgabe 2010 der alle 14 Tage erscheinenden – kostenlosen!- “Controller’s e-News” ist da. Gestern habe ich den Newsletter mit 16 Nachrichten aus dem Internationalen Controller Verein (ICV), aus der Controlling-Szene, und wie gewohnt mit einer Meinungsumfrage und – das ist für viele Leser besonders wichtig – mit dem Controller’s Witz an 11.300 Abonnenten versandt.
Wer noch nicht Abonnent der “Controller’s e-News” ist, kann sich im e-News-Archiv auf der ICV-Website infomieren – und natürlich auch anmelden. Wie gesagt, dieser Service ist seit über sechs Jahren frei.
Für Leser außerhalb des deutschsprachigen Sprachraumes gibt der ICV seit einem Jahr monatlich eine englischsprachige “International Controller’s e-News” heraus. Diese bringt neben den wichtigsten Nachrichten aus der internationalen Arbeit des ICV in 12 Ländern Controlling-relevante Nachrichten vor allem aus zentral- und osteuropäischen Ländern. Wenn Sie die englischen, ebenfalls kostenlosen e-News kennenlernen und evtl. Kollegen im nichtdeutschsprachigen Raum empfehlen wollen, klicken Sie bitte hier.
Als verantwortlicher Redakteur freue ich mich natürlich über treue und neue Leser, auch über Kritik, Anregungen und Lob zu den “Controller’s e-News”. Schreiben Sie mir eine eMail oder hier einen Kommentar, was Sie zum Controlling-e-Newsletter zu sagen haben! Ich bin gespannt.
P.S. Die “Controller’s e-News” sind natürlich auch ein attraktiver Werbeträger. Vor allem die “International Controller’s e-News” können noch gebucht werden, die deutschsprachige Ausgabe bietet noch einzelne Plätze auf Anfrage bei Silke Neunzig in der ICV-Geschäftsstelle.
Die Online-Ausgabe des “Manager Magazins” berichtet heute über eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger und des Internationalen Controller Vereins (ICV). Für die Studie “Operations-Effizienz-Radar” waren über 50 CFOs und kfm. Leiter aus produzierenden Unternehmen zu den strategischen Schwerpunkten für das Jahr 2010 befragt worden. Die Pflege der Produktpalette, Optimierung der Produktion, Working Capital Management sowie Forschung und Entwicklung sind demnach die Top-Themen. Daraus wird geschlussfolgert, dass sich die deutsche Industrie im neuen Jahr von reinen Sparmaßnahmen abwenden und vermehrt ins Produktportfolio investieren wird. Es werde sicher nicht abrupt umgeschaltet, Einsparmaßnahmen seien alles andere als passé, aber auch nicht mehr dominierend. In dem MM-Beitrag wird auch ICV-Geschäftsführer Conrad Günther zitiert: “Wir haben es mit einem Übergangsjahr zu tun, in dem die Unternehmen nach einer neuen Balance suchen.”
Seine neue Deutschlandzentrale, in der künftig 3.000 Menschen auf 12.000 qm arbeiten, weiht heute IBM in Ehningen (Kreis Böblingen) im Beisein von Politprominenz festlich ein. Nur wenige Tage später, am 19. November, findet in dem neuen Gebäude die ICV-Fachtagung “Controlling Competence Stuttgart CCS 2009” statt. Auch dort prominente Referenten: der frühere Finanzministers von Baden-Württemberg, Gerd Stratthaus MdL, heute Mitglied des Leitungsausschusses des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin), wird zum Thema „Finanzkrise – Wirtschaftskrise – Gesellschaftskrise?” sprechen; das Thema von Rainer Hribar, CEO, VBH Holding Aktiengesellschaft, lautet: „Vom Sanierungsfall in den SDAX – Ganzheitliche Restrukturierung an einem konkreten Fallbeispiel”, und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dieter Spath, Institutsleitung Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart, referiert zum Thema: „Von evolutionären zu revolutionären Innovationen – Herausforderungen für das Controlling”. Jetzt anmelden!
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