Corporate planning Rosita Blaha

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Archiv für die Kategorie ‘Medienschau’

Die “ROI-Brille” abnehmen

6. Juli 2011

CMconf2011Gestern hatte ich Gelegenheit mir einige Vorträge auf der Münchner “Social Media Conference” anzuhören. Diese Tagung “zu Facebook, Twitter, Youtube & Co.” wendet sich an Führungskräfte aus Unternehmen, die zukünftig mit Produkten/Dienstleistungen verstärkt in Social Media Kanälen aktiv werden oder bereits eingeführte Maßnahmen verbessern möchten. Die zweitägige Konferenz sollte anhand von Case Studies und Studien einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen zum Thema Social Media geben und zugleich praxisnahe Tipps vermitteln. Auf der Agenda standen Vorträge zu Markenbildung und -führung, Monitoring der Social Media Aktivitäten, Unternehmenskommunikation & Social Media, Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation, rechtliche Aspekte etc.

Am Dienstagvormittag war ich mit dabei. Was “relevante Treffer” im Social Web sind und wie sich diese messen lassen, erläuterte zunächst Prof. Dr. Matthias Fank, FH Köln, Institut für Informationswissenschaften. Für anhaltende Diskussionen, auch noch in den folgenden Pausen, sorgte zwar seine beeindruckende mathematische Formel zur Bewertung von Foren, die “Page Rank”, “Alexa Traffic Rank”, “Quantity” und schließlich “Links” zusammenrechnet. Aber seine Botschaft war deutlich: Measurement ohne Ziel ist sinnlos, man müsse zunächst einmal wissen, was man will. Fank plädierte zudem für qualitative Bewertungen: “Ich brauche Treffer, mit denen ich etwas anfangen kann.” Bei der Bewertung von Foren etwa, sei nicht die Anzahl von Views relevant, sondern die Anzahl von Leuten, die in kurzer Zeit einen Beitrag zu einem bestimmten Thread schreiben. Nach dem Vorbild der Balanced Scorecard schlug Fank eine ausbalancierte Bewertung der Social Web Aktivitäten vor; eine “Social Media Scorecard”.

Auch in einem zweiten Vortrag wurde zunächst grundsätzlich gefordert, für Social Media Aktivitäten Ziele festzulegen. Anna-Lena Radünz von der metapeople GmbH erklärte in ihrem Vortrag zum “Impact von Social Media auf den Umsatz”, “wer keine Strategie, keine Ziele hat, kann auch nicht messen”. Es gibt sicher viele Ziele für den Einsatz von Social Media, so Radünz, aber das höchste Ziel sei doch “steigender Umsatz”. Als Modell schlug Radünz eine “Customer Journey” vor, mit deren Hilfe geklärt wird, in welchen der diversen Kanäle sich die Kunden eigentlich zu ihrem Kauf bewegen. Damit könnte Verständnis geschaffen werden, warum die Kunden eigentlich etwas kaufen. – Für mich war noch ein weiterer Gedanke in dem Vortrag interessant: Anna-Lena Radünz schlug vor, Social Media auch dafür einzusetzen, Kunden bei ihrem Kauf einen Gesprächspartner/Verkäufer anzubieten, den er aus dem realen Geschäft gewöhnt sei.

Danach gaben Christoph Bühlen, Senior Direct Marketing Manager bei Bosch Powertools, und Ken Kasischke, Leiter Marketing der Globalpark AG, in ihrem Praxisvortrag “Was sind Facebook-Fans wert?” einen Einblick in ihr offensichtlich erfolgreich verlaufenes Projekt bei Bosch-Powertools. Sie schilderten, warum und wie sie eine Facebook-Seite für professionelle Kunden – Handwerker – eingerichtet hatten und wie sie den Erfolg ihres Projektes messen und auf dieser Grundlage die Site weiterentwickeln. Auch hier wieder besonders interessant: die Entwicklung und Messung qualitativer Kennzahlen.

Mein Konferenzbesuch endete mit dem Vortrag “Freunde?!”, wie man auf Facebook Freunde findet, hält und mit ihnen dealt, von Benjamin Loos, Geschäftsführer der brandbutler GmbH & Co. KG. Die knapp 200 Zuhörer aus Social Media Agenturen und Unternehmen spendeten diesem Beitrag besonders viel Beifall. Loos hatte plädiert, die “ROI-Brille” abzunehmen, wenn man Social Media beginnt. Es gelte zunächst, sich etwa bei Facebook auf die Festigung der Freundschaften zu konzentrieren: denn nachhaltig dealen lasse es sich nur mit guten Freunden.

Hans-Peter Sander Medienschau, Methoden & Erfahrungen, Szene , ,

“Kleptomanen im Kaffeehaus”

17. Mai 2011

Unter dieser Überschrift berichtet heute die “Financial Times Deutschland” in ihrer Printausgabe auf ihrer Seite 7 über den diesjährigen ControllingPreis “Initiativencontrolling McCafè“. Gestern hatte der ICV auf dem 36. Congress der Controller in München vor 667 internationalen Gästen den mit 5.000 EUR dotierten Preis an Controlling-Spezialisten der McDonald’s Deutschland Inc. verliehen. Nach der Preisverleihung hatten die Preisträger ihre “mustergültige Lösung” im Plenum mit einem sehr gelungenen Vortrag präsentiert.

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Live 36. Congress der Controller 2011, Medienschau

ICV und Social Media

3. Mai 2011

In der neuesten Ausgabe des “Controller Magazins” habe ich einen Beitrag zum Thema “Internationaler Controller Verein (ICV) im Social Media” geschrieben. Unter der Überschrift “Wozu muss ich wissen, ob gerade jemand frühstückt?” habe ich die jahrelange Entwicklung des Mitmach-Webs im ICV beschrieben und beide als “natürliche Verwandte” bezeichnet: Das Mitmach-Web wäre wohl kaum besser als z.B. beim ICV aufgehoben; in einem Verein, wo ohnehin jeder mitmacht. – Ich habe in dem Beitrag auch angekündigt, meinen “‘Lobgesang’ auf Social Media und ICV” im ControllingBlog zur Diskussion zu stellen, was ich hiermit gerne tue.

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“Wozu muss ich wissen, ob jemand gerade frühstückt?”
Das ist eine beliebte Gegenfrage, will man jemandem eine Meinung zu Twitter, Facebook & Co. entlocken. Mehr…

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re:publica XI: Aufforderung zur gemeinsamen Willensbildung

18. April 2011

Das war sie also, die re:publica XI, die große, internationale Tagung über “Blogs, Social Media und die digitale Gesellschaft”. Zweieinhalb Tage lang war ich als ControllingBlogger erstmals dabei und damit Teil der “Bloggerszene” oder sogar der “Netzaktivisten”, wie manches 1.0-Medium dieser Tage die Konferenz beschrieben hatte. Wohl 3.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland sollen es gewesen sein, die sich von Mittwoch bis Freitag in die Säle an der Berliner Friedrichstraße im Friedrichstadtpalast, in der Kalkscheune und sogar im Quatsch Comedy Club oft im wahrsten Sinne des Wortes quetschten.

Aus einem prall gefüllten Tagungs-Programm mit oftmals 7 gleichzeitig stattfindenden Vorträgen bzw. Workshops hatte ich mir meinen straffen Fahrplan erstellt. Nur einer der geplanten Punkte fiel schließlich der Überfüllung zum Opfer; mit zunehmender Kongressdauer ließen sich Wege in die anvisierten, wenn auch rappelvollen Veranstaltungen, finden.

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Als Schwerpunkte hatte ich mir Vorträge zu rechtlichen Fragen, Datenjournalismus und Social Media Measurement gewählt. Hinzu kamen Vorträge zu grundsätzlichen Themen der digitalen Gesellschaft wie “Internet als gesellschaftlliches Betriebssystem” oder auch “Was ist Kontroll-Verlust?”

Es waren 12 Vorträge, die ich besucht habe, und höchstens einen oder zwei davon, möchte ich im Nachhinein missen. Ich habe – vielleicht mag das den einen oder anderen überraschen – auf dieser Tagung hohe Professionalität in einer offenen, völlig unverkrampften Atmosphäre erlebt, geballte Kompetenz, Ernsthaftigkeit gepaart mit Lockerheit und Spaß prägten die Vorträge. Viel Neues war zu erfahren, aktuelle Herausforderungen wurden benannt und wohltuend verzichteten Referenten auf Allgemeinplätze oder Ausflüchte, wenn sie keine Lösung parat hatten.

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Obwohl ich längst nicht alle Vorträge erlebt habe, davon auch nur die wenigsten Flaggschiff-Vorträge im großen Saal des Friedrichstadtpalastes, glaube ich dennoch, einen Trend ausgemacht zu haben: Die Social-Media-Community kommt zu der Erkentnis, dass die auseinanderdriftenden Entwicklungen von Internet und Gesellschaft einer gemeinschaftlichen Willensbildung jener bedarf, die heute zwar höchst innovativ aber meist noch individuell die Entwicklung im Web vorantreiben. Diesen Stimmungswandel bringt vielleicht der stürmische Beifall zum Ausdruck, den Gunter Dueck, angekündigt als Professor und Philosoph, der auch an der technologischen Ausrichtung der IBM mitarbeitet, auf der re:publica 2011 mit seinem Vortrag “Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem” geerntet hat.

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re:publica XI: Aus Daten Stories machen

14. April 2011

In Berlin tagt seit gestern bis Freitagnachmittag die re:publica XI, die große europäische Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Das Interesse ist gewaltig: 3.000 in- und ausländische Gäste stellen die Organisatoren vor große logistische Aufgaben in und um den Friedrichstadtpalast im Herzen der Hauptstadt.

Am Mittwochnachmittag habe ich mir ein paar Vorträge zum Thema Datenjournalismus angehört. Hier gibt es interessante Parallelen zur Controllerwelt: Daten aufbereiten, Botschaften – “Stories” – daraus entwickeln – das war hochinteressant! Dabei ging es auch darum, Daten – vor allem aus öffentlichen Behörden – allgemein zunächst zugänglich und elektronisch verarbeitbar zu machen. Es war auch „Data Mining“ per Excel zu sehen – mit respektablen Resultaten für Journalisten. Was wäre da möglich, wenn Systeme eingesetzt würden, die z.B. von sich aus auf Auffälligkeiten bei der automatisierten Datenanalyse hinweisen, die Journalisten dann in ihren Geschichten hinterfragen sollten…?!

Heute früh sollte „Social Media Measurment“ mein erstes Vortrags-Thema auf der re:publica XI sein. Aber, wie viele andere Interessenten, wurde ich am Eingang des Vortragssaales abgewiesen: überfüllt. Nehmen wir es positiv: Measurement von Social Media scheint ein Thema größten Interesses zu sein. Also müssen wir doch im Internationalen Controller Verein mit dem Fachkreis Kommunikations-Controlling auf einem richtigen Weg sein.

Anstelle des Measurement-Vortrages hörte ich mir Gedanken zur Frage an, „Braucht das Web eine PR-Strategie?“ Dabei wurde viel über Sprache geredet; über missbräuchlich, meist tendenziös verwendete Begriffe wie z.B. “Datenkrake”. Die Kluft zwischen Internet-Freaks und -Muffeln wird, auch durch Verwendung negativer Begriffe, immer tiefer. Das Plädoyer zum Schluss trifft es: Die „Digitalen“ wie „Analogen“ müssen ihre Sprache verständlicher machen und v.a. dazu verwenden, integrierend zu wirken.

Einen weiteren interessanten Donnerstagvortrag hielt dann Dr. Till Kreuzer zum Urheberrecht: Was bedeutet geistiges Eigentum in der digitalen Gesellschaft? Er sieht ein Gap zwischen gesetzlich/rechtlicher und der digitalen/technischen Entwicklung. Eine „Remix-Culture“ stehe als “Schmarotzertum unter Beschuss”. Kreuzer meint, das rechtliche System werde zum Kollaps kommen, weil es nicht der Entwicklung folge: „Wir haben einen Entwicklungsstillstand – es gibt höchstens Feintuning anstatt grundlegende Reformen.“ Er plädiert z.B. für ein angepasstes Urheberrecht.

Weitere prominente Referenten waren heute u.a. Daniel Domscheit-Berg zum Thema  „OpenLeaks“ (er beschrieb sein Projekt als „digitale Babyklappe“) und Gunter Dueck, Professor und Philosoph, der auch an der technologischen Ausrichtung der IBM mitarbeitet. Sein Vortrag „Das Internet als gesellschaftliches Betriebssystem“ bekam im großen Saal des Friedrichstadtpalastes besonders viel Applaus.

Heute Abend habe ich mir noch einen 2-stündigen Workshop “Bloggen und Recht” vorgenommen. Bleibt mir der Zugang auch dort wieder “wegen Überfüllung” verwährt, hat Berlin bestimmt auch anderes Interessantes zu bieten…

Hans-Peter Sander Medienschau, Szene

ControllingBlogger auf der re:publica XI

8. April 2011

Vom kommenden Mittwoch an findet in Berlin die (größte ihrer Art in Deutschland) “Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft”, die re:publica XI, statt. Im letzten Jahr hatte die 2008 als privates Bloggertreffen mit 800 Teilnehmern gestartete Tagung schon 2.700 Gäste. Die Organisatoren sind davon überzeugt, dass sich ihre seit Wochen restlos ausverkaufte Konferenz, die sie selbstbewusst als “Spiegel und Forum der digitalen Gesellschaft” rühmen, zu einem unverzichtbaren Event auch für Branchenprofis entwickelt hat.

Das werde ich mit großer, freudiger Neugierde selbst erproben. Das extrem breite Themenspektrum von Kunst, Medien und Kultur über Politik und Technik bis hin zu Entertainment wird hoffentlich auch einiges im Bereich Business – “Corporate” – bieten. Das modulare Programm erlaubt eine gezielte, wenn auch nicht ganz einfache, Auswahl. In meinem Fahrplan für 2 1/2 re:publica-Tage habe ich bisher als Vortragsthemen u.a. notiert: “Datenjournalismus“, “Blogs in Deutschland“, “Wie Journalisten Daten finden“, “Trollforschung“, “Social Media Measurement“, “Wir sind der Urheber“, “Virtueller Rundfunk“, “OpenLeaks“, “Internet als Gesellschaftsbetriebssystem“, “Corporate Journalism“, “Bloggen und Recht“, “Whistleblower“, “Youtube als Zukunft des Bloggings“, “Privatheit und Öffentlichkeit im Kontext von Twitter“. Ich hoffe, viele Anregungen für die Social-Media-Aktivitäten in der Controlling-Community zu bekommen!

Gespannt bin ich auch auf das Publikum der Konferenz: Publizisten, Entwickler, Manager, auch Lehrer und Schüler, Studenten, Wissenschaftler, Kulturschaffende werden die Tagung besuchen. Viele sollen aus beruflichem UND privatem Interesse nach Berlin kommen. Wenn ich ehrlich bin, geht es mir ähnlich.

Natürlich werde ich hier, im ControllingBlog, von der re:publica XI berichten. Übrigens kann die Konferenz auch per Stream verfolgt werden; Kongress-Vorträge aus dem FriedrichstadtPalast bringt der Veranstalter live ins Web. Zusätzlich zu den Events im FriedrichstadtPalast werden nach dem Ende der Tagung auch die im großen Saal der Kalkscheune sowie dem Quatsch Comedy Club mitgeschnittenen Veranstaltungen auf der re:publica-Website hochgeladen und anschließend jederzeit online angeschaut werden.

Hans-Peter Sander Medienschau, Szene

Ein “dritter Weg” und Mitmacher gesucht

15. März 2011

Das Haufe-Portal hat jetzt einen Versuch gestartet: Man will in einer virtuellen Gemeinschaft eine einfache, „fokussierte Planungs- und Reporting-Software für Controller“ entwickeln und hat dazu seine Community-Mitglieder zum Mittun eingeladen. Unter dem Label „HAUFE.ideas“ soll kollaborativ eine Controlling-Software entwickelt werden, die nicht komplex, nicht überdimensioniert, nicht teuer und auch kein Excel-Eigengewächs sein soll. Das Ganze wird in der Einladung als „dritter Weg“ bezeichnet.

Gestartet wurde mit einem Fragebogen, um herauszuarbeiten, was die Kernanforderungen an eine Reporting- und Planungslösung sind und worauf die Teilnehmer getrost verzichten würden. Neben Aufruf und Fragebogen ist auf der Website auch ein Feedback-Button zu finden. Dort haben inzwischen einige Besucher Kommentare gepostet, die erahnen lassen, dass Anwender-Anforderungen und Wünsche schnell zu komplexen Lösungen führen können.

Als überzeugter Freund des Mitmach-Webs (wir haben z.B. vor zwei Jahren das inzwischen erfolgreiche ControllingWiki gestartet) bin ich natürlich gespannt, wie dieses 2.0-Projekt vorankommen wird. Finden sich hier Controller zusammen, die gemeinschaftlich eine neue Software schaffen?

Ebenfalls interessiert mich – als über Controlling-Software Schreibenden – zu erfahren, ob der Bedarf an einer (neuen und noch zu entwickelnden) „fokussierten Planungs- und Reporting-Software für Controller“ in der Community auch gesehen wird. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mancher Anbieter einwerfen wird, „das haben wir doch längst auf den Markt gebracht”.

Hans-Peter Sander Controlling & IT, BI, Excel,..., Medienschau, Szene

Kennen Sie “ICV im CM”?

1. März 2011

Dieser Tage haben die Abonnenten des “Controller MagazinsCM_2-2011_klein” die neueste Ausgabe erhalten. Auf dem Titelbild ist “Nachhaltigkeitscontrolling” unübersehbar als “Thema im Focus” ausgewiesen.

Wie jedes Heft bietet auch die März/April-Ausgabe wieder 10 Seiten zum Geschehen im Internationalen Controller Verein (ICV). Wer als (noch) Nicht-Abonnent wissen will, was diese ICV-Seiten zu bieten haben, kann sie sich im Web anschauen. Auf der ICV-Website gibt es ein “ICV im CM” überschriebenes stattliches Archiv.

Sie können mir nach der Lektüre gerne hier im ControllingBlog Ihr Feedback zu meiner “Print-Arbeit” geben, die ich genauso gerne leiste, wie das “Onlinen”.

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Medienschau

BlablaMeter ermittelt Bullshit-Faktor

21. Februar 2011

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, von wem der Satz stammt, “Was man nicht messen kann, kann man auch nicht steuern”; er ist aber nicht von mir. Diese Bemerkung schicke ich lieber aus aktuellem Anlass voran.

Im Web bin ich auf ein Werkzeug gestoßen, das “heiße Luft” in Texten zu vermessen verheißt. Das Messergebnis nennen die Schöpfer dieses “BlablaMeters” den “Bullshit-Faktor”. Je größer der wird und sich dem Wert 1,00 annähert, desto grausamer soll der geprüfte Text sein.

Entwickelt wurde das BlablaMeter für “PR-Leute, Politiker, Berater, Werbetexter oder Professoren”, die nun “tapfer sein” müssten, wie die Frankfurterin Ilse Burisch auf ihrer Website www.blablameter.de schreibt. Das BlaBlaMeter entlarve angeblich schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen habe.

Die Bedienung ist denkbar einfach: Text “copy & paste” in eine Maske eingeben, “Text testen” klicken und schon wird ein Wert, der so genannte Bullshit-Faktor, angegeben. Was der angezeigte Wert für die Textqualität bedeutet, das teilt ein noch deutlich als Standardtext erkennbares Kurzurteil mit. In der Auswertung, dem “Bericht” (ich sollte lieber nicht “Reporting” schreiben, denn das hebt vermutlich den “Bullshit-Index” nur unnötig an), kann also noch weiter an einer interessanten Kennzahl geknetet werden.

Dieser Blog-Beitrag hat bei meinem Eigen-Check mit dem BlablaMeter den Wert 0,19 erhalten. Das soll schon ganz gut sein, das Urteil lautet: “Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.”

Ich werde meine künftigen Texte blabla-mäßig wieder härter und wohl auch mit dem BlablaMeter prüfen. Je höher der Bullshit-Index, desto mieser mein Text, habe ich erfahren. Da müsste sich doch also meine “Textqualität” steuern lassen…

Den Test, ob und wie das Messwerkzeug bei Controlling-Berichten eingesetzt werden und wirken kann, können Sie ja einmal selber machen. Ich bin auf Ihre Ergebnisse gespannt, die Sie hier gerne in Kommentaren hinterlassen können.

Hans-Peter Sander Medienschau, Sonstiges

Konjunktur-Umfrage gestartet

17. Januar 2011

“Welche Erwartungen haben Sie für die wirtschaftlichen Ergebnisse Ihres Unternehmens im neuen Jahr?” – Mit dieser Frage startet der Internationale Controller Verein traditionell Anfang Januar ins neue Jahr.

Auf der ICV-Website und in der neuesten Ausgabe der kostenlosen “Controller’s e-News” können Controlling-Praktiker ihre Erwartungen per einfachem Mausklick kundtun. Für ein fundiertes Stimmungsbild brauchen wir viele Teilnehmer. Bitte unter www.controllerverein.com oder in den eNews kurz mit abstimmen! Herzlichen Dank!

Bestätigen die ControllerInnen das allgemein positive Stimmungsbild? Wie hat sich das Bild im Vergleich zum Vorjahr verändert, das sich im Januar 2010 bereits positiv gezeigt hatte? -Die neuesten Ergebnisse werden, wie in den Vorjahren, natürlich veröffentlicht.

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Oi Torpedo