Corporate planning Rosita Blaha

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Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’

Es grünt so grün… Grünes Controlling auf dem Vormarsch

7. Mai 2012

Referenten: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, Aufsichtsratsvorsitzender der Horváth AG und Geschäftsführer der IPRI gGmbH, Stuttgart, und Melanie Kreis, EVP Corporate Controlling, Deutsche Post AG, Bonn.

In der Formel zu Schaffung von nachhaltigem Unternehmenswert gibt es an jeder Stelle Möglichkeiten, durch “grüne Maßnahmen” den Unternehmenswert zu steigern:

Formel: Steigerung des Unternehmenswertes = Gewinn nach Steuern (Umsatz – Kosten) – Kapitalkosten (zu verzinsendes Kapital x WACC). Verschiedene Möglichkeiten an den verschiedenen Stellen dieser Formel werden dargestellt.

Eine grüne Strategie und ein grünes Geschäftsmodell umfassen insbesondere die Prozesse: Produktentwicklung, Produktherstellung, Produktnutzung, Produktentsorgung.

In fünf Stufen lässt sich eine ökologische Nachhaltigkeit erzielen:

1. ökologische Standards übertreffen

2. Wertschöpfungsketten nachhaltig gestalten

3. Umweltfreundliche Produkte entwickeln

4. neue Geschäftsmodelle einführen

5. neue Märkte schaffen

 

Die zentralen grünen Controllingaufgaben sind:

- Wirtschaftlichkeit der ökologischen Ausrichtung nachweisen und sicherstellen

- Grüne Zielerreichung monitoren und überwachen

- Transparenz für grüne Themen: Kennzahlen zur Planung, Steuerung und Kontrolle

Folgende Umweltcontrollinginstrumente werden überwiegend eingesetzt:

- Umweltchecklisten

- Umweltaudit

- Stoff- und Energiebilanzen

- Ökobilanzen

- …

Der ICV greift diese Themen auf mit dem Arbeitskreis “Green Controlling”: http://www.controllerverein.com/AK_Portrait.166684.html

Außerdem vergibt die Péter-Horváth-Stiftung den Green-Controlling-Preis, dessen Ausschreibungsunterlagen bis 31.08.2012 unter folgender URL heruntergeladen werden können:

http://www.controllerverein.com/Ausschreibung.297.html#Green%20Controlling-Preis%202012

Melanie Kreis, EVP Corporate Controlling, Deutsche Post AG, Bonn, erläutert anschließend als Vertreterin des Green Controlling Preises 2012 das DHL-Projekt “Carbon Accounting und Controlling bei Deutsche Post DHL”.

Die DHL wollte sich der Verantwortung stellen, den Ausstoß von 28,4 Millionen Tonnen CO2 aufgrund CO2-Footsprints von 2010 zu reduzieren.

Das Ziel war es, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 30 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2007 zu verbessern, mit dem Zwischenziel einer Verbesserung um 10% bis 2012.

Zunächst mussten die Prinzipien des normalen Finanzsystems auf das Carbon-Accounting zu übertragen: z.B. einheitliche Datendefinition und Informationsprozesse. Die Carbon-Accounting-Daten werden zusammen mit den finanziellen Berichten von den Tochtergesellschaften gemeldet und in das Konzerninformationssystem eingespielt.

DHL hat einen wichtigen Effizienz-KPI formuliert, der möglichst alles “CO2 improvement lervers” abbilden soll, die das Management steuern kann.

Er lautet: CO2-Footprint einer DPDHL-Dienstleistung (z.B. tatsächlicher Verbrauch) / Bezugsgröße für die Dienstleistung (kürzeste Distanz zwischen Start- und Ziel einer Sendung).

Nähere Infos unter: http://www.ipri-institute.com/pdfs/pressemeldungen/2011_11_24_GruenControllingPreis.pdf

 

Manfred Grotheer Sonstiges

Internationaler ICV-Kongress in Poznan: Tag 2

27. April 2012

In diesen Minuten beginnt der zweite Tag der internationalen ICV-Fachtagung “Controlling Intelligence Advantage CIA 2012″ in Poznan. Auch heute wieder werden in- und ausländische Experten referieren; darunter die ICV-Regionaldelegierte Dragica Erculj aus Slowenien und der ICV-Regionaldelegierte Nord, Lothar Kuhls. Neun Vorträge sind geplant, bis gegen 15 Uhr Dr. Adrianna Lewandowska, ICV-Vorstandsmitglied, die live ins Englische übersetzte Tagung beschließen wird.

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Am Donnerstagnachmittag war Tag 1 mit einer Podiumsdiskussion zu den aktuellen und künftigen Aufgaben der Controller ausgeklungen. Am Abend waren die Gäste zu einem kleinen Stadtrundgang eingeladen, bevor bis spät in die Nacht in einem Tanzclub weiter genetzwerkt wurde.

Hans-Peter Sander Sonstiges

Konfuzius und Controlling

12. April 2012

Controlling hat viel mit der Steuerung auf ökonomischen Zielen zu tun. Man könnte vielleicht sogar sagen, dass ohne ein Ziele-System im Unternehmen kein wirkungsvolles Controlling durchzuführen ist. Zur Bedeutung von Zielen gibt es von Konfuzius folgende Weisheit, die Sie evtl. inspirieren mag:
“Wer das Ziel kennt, kann entscheiden,
wer entscheidet, findet Ruhe,
wer Ruhe findet, ist sicher,
wer sicher ist, kann überlegen,
wer überlegt, kann verbessern.”

Manfred Grotheer Sonstiges

CIB (2): Wer verantwortet Stakeholder-Beziehungen?

15. Oktober 2011

Jetzt spricht auf der CIB 2011 Dr. Christopher Storck, Managing Director der Hering Schuppener Strategieberatung für Kommunikation, zum Thema “Zahlen tragen vor allem Botschaften”. Er gibt einen interessanten Einblick in die Praxis von Unternehmenskommunikation und Kommunikations-Controlling. Zustimmung für Storck, der eingangs mit Blick auf die Kommunikatoren erklärt, “Controlling schränkt Freiheit ein – zugunsten von Ziel-Dienlichkeit”. Ich kann auch nur zustimmen, wenn Storck erklärt, Kommunikations-Controlling erschöpfe sich nicht in der PR-Evaluation, sondern müsse den gesamten Management-Prozess einbinden. Auch seiner Aussage, die PR-Abteilung allein könne die Stakeholder-Beziehungen der Organisation nicht managen, stimme ich zu. Storck beantwortet seine Frage, wer dafür denn aber verantwortlich sei, anschließend selbst: Jeder Mitarbeiter, alle Führungskräfte…

Storck meint, “Controlling erweitert das Spielfeld der Kommunikation, indem es die Fachabteilung befähigt, mit anderen Funktionen zu kooperieren.” Auch in diesem zweiten Vortrag wird also die Bedeutung “Gemeinsamer Bilder” (s. Keynote Windischbach) betont: Controller brauchen eine Vorstellung von der Arbeit der Fachabteilung; die Fachabteilung baucht eine Vorstellung vom Controlling – BEIDE brauchen eine gemeinsame Vorstellung vom Unternehmensziel und -weg.

Hans-Peter Sander Sonstiges

DSAG-Kongress: “Reibung erzeugt Wärme”

12. Oktober 2011

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Soeben hat Tag 2 des DSAG-Jahreskongresses (Deutschsprachige SAP Anwendergruppe, DSAG) in Leipzig mit der Keynote von SAP-Vorstand und COO, Gerhard Oswald, begonnen. Er berichtete, wie sein Unternehmen Neuerungen insbesondere in den “SAP-Zukunftsthemen” Mobile Solutions und In-Memory umsetzt. Wiederholt betonte Oswald die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit der DSAG, die wesentliche Inputs für die Strategie der SAP liefere.

Ein konstruktives Miteinander stellten bereits gestern Nachmittag auf einer Pressekonferenz der DSAG-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Liebstückel und SAP-Deutschlandchef Michael Kleinemeier heraus. Ihr Resümee; DSAG und SAP würden sich “gut reiben”, aber was aus der dabei erzeugten Wärme entstehe, könnte sich sehen lassen.

Der DSAG-Jahreskongress wird heute und morgen mit Keynotes, Themensitzungen und Präsentationen, Partnervorträgen fortgesetzt. Das Themenspektrum ist immens breit, so dass hier wohl jeder der über 3.500 Gäste fündig werden kann.

Hans-Peter Sander Sonstiges

Call for Participation: ICV AK BI – Studie zum Themengebiet Business Intelligence

22. September 2011

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Liebe Controller Community

Wir möchten Sie herzlich bitten sich an der Studie des ICV AK BI zum Thema “Business Intelligence und Data Mining/ Advanced Analytics: Status Quo – Potenziale – und Wertbeitrag” zu beteiligen:

http://tinyurl.com/IBI-Studie

Information ist zu einer strategischen Ressource und damit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden.

Aktuelle Forschungsergebnisse legen nahe, dass insbesondere die Art und Weise, wie innovativ diese Informationen genutzt werden von zentraler Bedeutung ist.

Vor diesem Hintergrund untersucht die vom ICV AK BI gemeinsam mit Partnern entwickelte Studie innovative Ansätze von Business Intelligence (Advanced Analytics).

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, bitten wir Sie um Ihre Teilnahme an der Studie. Die Befragung wird selbstverständlich anonym durchgeführt und durch das Institut für Business Intelligence ausgewertet.

Als kleines Dankeschön erhalten alle Teilnehmer der Studie eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Darüber hinaus verlosen wir 10 Eintrittskarten für unser IBI Symposium am 01.12.2011 in Stuttgart http://tinyurl.com/IBI-Symposium2011

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Zum Profil des ICV AK BI geht es hier: http://tinyurl.com/ICV-AK-BI

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Andreas Seufert Controlling & IT, BI, Excel,..., Internationaler Controller Verein, Methoden & Erfahrungen, Sonstiges ,

Rap für die “Dompteure des Managements”

11. April 2011

Der Wochenstart ist geschafft. Montagfeierabend…

Wie wäre es da mit einem Rap, einem Controller-Rap natürlich?

Ein Rapper, Ingo Nordmann, singt den – wie es die Macher nennen – wahrscheinlich ersten deutschen Rap über Controller. Der Rap wurde eigens für die 7. Sankt Augustiner Controlling-Tagung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg kreiert. Darin ist auch eine nach “Steuermann” usw. neue Umschreibung der Controller-Rolle zu hören: “Dompteur des Managements”.

Hans-Peter Sander Sonstiges, Szene

Gehören Controller zur Mittelschicht? Haben wir Angst vor dem sozialen Abstieg?

23. Februar 2011

Unter dem Titel “Mittelschicht Angst vor dem Abstieg” war eine Dokumentation gestern im ARTE.

Erschreckend wieviele Menschen aus der Mittelschicht keine fixen Anstellungen mehr haben und dadurch Perspektiven verlieren…

Was tragen wir Controller in unseren Unternehmen dazu bei? Wir rechnen lang und breit dem Management vor, dass wir möglichst viele “flexible Arbeitsverträge” machen sollten, um “Kapazitätsanpassungen” schnell durchführen zu können!
Ein menschliches Phänomen: Ohne längere, vertrauensvolle Arbeit verliert jeder Mensch früher oder später seine Perspektiven. Bei jungen Menschen fehlt die Sicherheit für Partnerschaft und/oder Kinder und der gegenseitige Konkurrenzkampf um jeden verfügbaren “Flexiblen Job” erhöht nicht nur den Stress, sondern drückt auch den Gehalt und fördert den Egoismus….

Zitat aus Programmvorschau ARTE “In den letzten zehn Jahren stiegen in Deutschland fast fünf Millionen Menschen in die unteren Randzonen der Gesellschaft ab. Die Mittelschicht schrumpfte von 64 auf 58 Prozent. Auch in Frankreich verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die Zukunft. Zwei Drittel der Bevölkerung fürchten den Abstieg. Woher kommt die große Angst? Leidet die Mittelschicht auf hohem Niveau? Oder stimmt es, dass die aktuelle Politik vor allem die Reichen begünstigt und die Mittelschicht immer mehr zahlen muss? Die Dokumentation zeigt, wie sich Leben und Denken der Mehrheit der Bevölkerung verändert haben, und analysiert die Gründe für diesen Wandel.”
Dokumentation ARTE Dienstag 22. 2. 2011 20:15 Mittelschicht (Deutschland, 2010, 53mn) NDR Regie: Jutta Pinzler

Michael Spina Sonstiges

BlablaMeter ermittelt Bullshit-Faktor

21. Februar 2011

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, von wem der Satz stammt, “Was man nicht messen kann, kann man auch nicht steuern”; er ist aber nicht von mir. Diese Bemerkung schicke ich lieber aus aktuellem Anlass voran.

Im Web bin ich auf ein Werkzeug gestoßen, das “heiße Luft” in Texten zu vermessen verheißt. Das Messergebnis nennen die Schöpfer dieses “BlablaMeters” den “Bullshit-Faktor”. Je größer der wird und sich dem Wert 1,00 annähert, desto grausamer soll der geprüfte Text sein.

Entwickelt wurde das BlablaMeter für “PR-Leute, Politiker, Berater, Werbetexter oder Professoren”, die nun “tapfer sein” müssten, wie die Frankfurterin Ilse Burisch auf ihrer Website www.blablameter.de schreibt. Das BlaBlaMeter entlarve angeblich schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen habe.

Die Bedienung ist denkbar einfach: Text “copy & paste” in eine Maske eingeben, “Text testen” klicken und schon wird ein Wert, der so genannte Bullshit-Faktor, angegeben. Was der angezeigte Wert für die Textqualität bedeutet, das teilt ein noch deutlich als Standardtext erkennbares Kurzurteil mit. In der Auswertung, dem “Bericht” (ich sollte lieber nicht “Reporting” schreiben, denn das hebt vermutlich den “Bullshit-Index” nur unnötig an), kann also noch weiter an einer interessanten Kennzahl geknetet werden.

Dieser Blog-Beitrag hat bei meinem Eigen-Check mit dem BlablaMeter den Wert 0,19 erhalten. Das soll schon ganz gut sein, das Urteil lautet: “Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.”

Ich werde meine künftigen Texte blabla-mäßig wieder härter und wohl auch mit dem BlablaMeter prüfen. Je höher der Bullshit-Index, desto mieser mein Text, habe ich erfahren. Da müsste sich doch also meine “Textqualität” steuern lassen…

Den Test, ob und wie das Messwerkzeug bei Controlling-Berichten eingesetzt werden und wirken kann, können Sie ja einmal selber machen. Ich bin auf Ihre Ergebnisse gespannt, die Sie hier gerne in Kommentaren hinterlassen können.

Hans-Peter Sander Medienschau, Sonstiges

Geplante Obsoleszenz

16. Februar 2011

Als Controller sind wir oft damit konfrontiert einen Business Case für ein neues Produkt zu erstellen oder auch nur zu bewerten.
Die Geplante Obsoleszenz d.h. die Veralterung des Produktes findet oft Einzug bei der Produktstrategie.
Aber findet auch die “Entsorgung” des Produktes und die dadurch verursachten Umweltbelastungen z.B. von Entsorgung von IT Teilen in Afrika oder China Berücksichtigung?
Ich denke nein, da die ethnische Anforderung nicht gegeben ist – maximum Profit ist wichtig.

Zu diesem Thema gab es gestern einen Dokumentarfilm im Arte und fand eine Diskussion statt. Titel: “Kaufen für die Müllhalde – Bei zahlreichen Produkten ist der Verschleiß vorprogrammiert…” (Frankreich, 2010, 75 min) ARTE F Regie: Cosima Dannoritzer

Michael Spina Sonstiges

Oi Torpedo