Corporate planning Rosita Blaha

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CSR Kongress Berlin (2): Indikatoren einer nachhaltigen Entwicklung

18. Dezember 2011

friedag2(Herwig R. Friedag, Leiter des ICV-Ausschusses Öffentlichkeitsarbeit,  hat eine Fortsetzung zu seinem Bericht vom CSR Kongress in Berlin geschrieben, die ich hier ebenfalls gerne veröffentliche und zur Diskussion stelle. Danke, Herwig!)

Der zweite Tag des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstalteten Kongresses zum Thema CSR (Corporate Social Responsibility) war geprägt vom Thema Standards in der internationalen Arbeitswelt. Menschenwürdige Löhne in allen Teilen und die Verantwortung der Unternehmen aus der „ersten Welt“ – alle waren sich einig: ein Muss, auch wenn viele Zulieferer wiederum mit weiteren Zulieferern in einer langen Kette arbeiten und eine Nachverfolgung der Einhaltung dieser von der ILO definierten Standards nicht immer einfach ist.

Immer wieder Bezug genommen wurde auf die  Leitlinien («Guiding Principles») zur Operationalisierung des «Protect-Respect-Remedy»-Konzepts von John Ruggie. Diese sollen helfen, Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen präventiv zu verhindern. Leider handelt es sich bei diesen Guidelines nur um Empfehlungen, die von vielen Unternehmen noch nicht oder nur teilweise umgesetzt werden.

Erfrischend war der Disput zum Thema „Zukunft der Arbeit in einer globalisierten Welt“, der sich wieder eher europäischen Themen widmete.

Wir werden sehen, ob sich aus dieser CSR-Konferenz Impulse für die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfindenden UNO-Konferenz für nachhaltige Entwicklung ergeben werden. Für uns Controller werden insbesondere die Ergebnisse des dort diskutierten Themas „Issues Brief 6 – Current Ideas on Sustainable Development Goals and Indicators“ interessant werden.

Herwig R. Friedag

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Live-Blogs ,

CSR Kongress: Viele Fragen, wenig Antworten

16. Dezember 2011

(Einen interessanten, aktuellen Beitrag hat Herwig R. Friedag, Leiter des ICV-Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit, gesendet, den ich hier gerne veröffentliche.)

Derzeit findet in Berlin ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veranstalteter Kongress zum Thema CSR (Corporate Social Responsibility) statt. Durch viele Beiträge der Referenten, aber auch in den Pausendiskussionen, zieht sich die Thematik „Transparenz“ und „Messbarkeit von CSR-Maßnahmen“. Interessant der Ansatz von Puma, die versucht haben, den Ressourcenverbrauch nicht nur bei sich, sondern in allen Produktionsschritten zu messen: nicht in CO2 und Quadratkilometer Flächenverbrauch, sondern „umbewertet“ in Euro. Wo sich natürlich sofort die Frage stellt, müsste dies nicht auf den Preis der Sportschuhe etc. aufgeschlagen werden. Ein interessanter Ansatz!

Ansonsten wird CSR immer aus Sicht der Unternehmen gesehen. Und da beteiligen sich nicht viele an der Aufarbeitung des Themas. Soll es eine Pflicht zur Berichterstattung geben? Viel diskutiert! Wäre es aber nicht vielversprechender, mehr die Sicht des Konsumenten zu berücksichtigen? Kaum jemand weiss, wieviel CO2 z.B. er verbraucht, wie durch eigenes Tun der Verbrauch gesenkt werden könnte. Der Preis als Regulativ?

Viele Fragen, wenig Antworten. Da scheint mir der ICV mit seinen Ausführungen zu „Green Controlling“ schon weiter zu sein! Nur wurde dies bislang zumindest auf dem CSR-Kongress nicht wahrgenommen …

Herwig R. Friedag

Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Methoden & Erfahrungen ,

CSR im Geschäftsmodell von Starbucks

27. Juni 2010

Am morgigen Montag (28. Juni) präsentieren Studenten des Instituts für Management der Humboldt Uni Berlin CSR-Lösungsvorschläge (Corporate Social Responsibility) für Starbucks. Das Seminar hat in Kooperation mit Dr. Walter Schmidt (Mitglied des ICV-Vorstandes) und Dr. Herwig R. Friedag (Leiter des ICV-Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit) sowie mit dem Kaffee-Röster und -Händler Starbucks stattgefunden.
Dabei sollten Antworten gefunden werden auf Fragen wie: Wie kann ein Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und damit den eigenen Wert steigern? Welche strategischen Ziele sollte sich ein Unternehmen dabei setzen?
Die 24 Seminarteilnehmer beschäftigten sich mit Strategie und Umsetzung von gesellschaftlicher Verantwortung an einem praktischen Unternehmensbeispiel. Sie erarbeiteten für Starbucks Lösungsvorschläge für die Umsetzung gesellschaftlich relevanter Maßnahmen, deren Spektrum breit gefächert sein soll. Es reicht von der Nutzung der WM-Begeisterung zum Aufbau einer IT-Infrastruktur für die Kaffeebauer, die Kooperation mit Banken zur Mikrokreditvergabe an Kleinbauern bis zur Schaffung eines CSR-Online-Portals, auf dem registrierte Nutzer virtuelle Kaffeebohnen sammeln und in den Starbucks-Filialen gegen Kaffee eintauschen können.
Zur Ideenpräsentation am 28. Juni, 11 – 12.00 Uhr, an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Spandauer Str.1, 10178 Berlin-Mitte, Raum 125 (1. Etage), sind Medienvertreter herzlich eingeladen. (Info & Rückfragen: Dr. Anja Schwerk, Institut für Management, Humboldt-Universität zu Berlin, Tel.: 030-20935635, Mobil: 0173-2035856, mailto:schwerk@wiwi.hu-berlin.de)

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Oi Torpedo