Harald Kroener, Vorsitzender des Vorstands, Wieland-Werke AG, Ulm, berichtete über die Herausforderung an das Controlling in den Wieland-Werken. Das Unternehmen ist in der der metallverarbeitenden Industrie tätig.

Besondere Herausforderung resultieren aus den Rohstoffmärkten: Die Wieland-Gruppe praktiziert bei den Rohstoffkäufen das Deckungsprinzip. Es werden keine Risikopositionen gehalten, da die Ausschläge zu groß sind und damit auch das Risiko zu groß ist.

Eine Steuerung auf Basis der externen Rechnungslegung ist nicht möglich, insbesonder wegen der LIFO-Bewertung. Daher wird intern nach “Bearbeitung” und “Metall” getrennt. Im Bereich “Bearbeitung” wird mit “Standards” gerechnet. Im Bereich “Metall” wird mit Tagespreisen auf Basis von Börsennotierungen kalkuliert.

Ein weiterer, klassischer Schwerpunkt besteht auf der Mittelbindung.

Herausforderungen in der Gegenwart bestehen vor allem durch die Internationalisierung. Das Wachstum findet speziell im Ausland statt. Dadurch erhalten die Tochtergesellschaften innerhalb der Gruppe eine zunehmende Bedeutung. Daraus resultiert auch eine zunehmend intensivere Abstimmung innerhalb der Tochtergesellschaften. Hierzu ist eine durchgängige Datenbasis innerhalb der Gruppe zu schaffen (einheitliche Rechnungslegung, einheitlicher Kontenplanung, einheitliche Controllingstandards für Kalkulation und Ergebnisrechnung unter Berücksichtigung der Metallthematik).

 

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